In Leverkusen wurde am Montag, 23. September dem Namensgeber der Stadt ein Denkmal gesetzt. Im Beisein von Nachkommen des Apothekers und Industriellen Dr. Carl Leverkus, enthüllte Oberbürgermeister Paul Hebbel dessen Büste vor dem Rathaus.
"Im Stadtbild erinnert seit 100 Jahren die 'Carl-Leverkus-Straße' an diese Gründergestalt. Ich freue mich sehr, dass die Volksbank Rhein-Wupper mit der Stiftung dieser von dem Leverkusener Künstler Kurt Arentz angefertigten Büste auch der Person Carl Leverkus den ständigen Platz gibt, der dem Begründer der chemischen Industrie in Leverkusen im öffentlichen Leben der Stadt gebührt", würdigte Hebbel den Namenspatron.
Der Wermelskirchener Apothekersohn Dr. Carl Leverkus (1804-1889) verlegte von knapp 142 Jahren seine Ultramarinfabrik auf den Wiesdorfer Kahlberg und wurde so zum Gründer der Industriestadt. Zum Gedenken an den Familiensitz in Wermelskirchen nannte er diesen Standort dann Leverkusen. Dieser Name ging 1930 bei ihrer Gründung auf die gesamte Stadt über.
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