Bayer investiert insgesamt 60 Millionen Euro in ukrainische Saatgutproduktion

Unternehmen war Teil einer Wirtschaftsdelegation von Vizekanzler Robert Habeck in Kiew / Bayer unterstreicht Engagement für die Ukraine und den Wiederaufbau der Wirtschaft / Investition ergänzt frühere Ausgaben in Höhe von 200 Millionen Euro für die

Archivmeldung aus dem Jahr 2023
Veröffentlicht: 05.04.2023 // Quelle: Bayer AG
Aufbereitungsanlage für Maissaatgut von Bayer im ukrainischen Pochuiky // Foto: Bayer AG

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Bayer investiert 60 Millionen Euro in die Aufbereitungsanlage für Maissaatgut in Pochuiky, Ukraine und stärkt damit sein Crop-Science-Geschäft im Land. Die Investition umfasst eine neue Trockenanlage, landwirtschaftliche Geräte, Lagerstätten und den Bau von zwei Luftschutzbunkern für die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bayer betont sein Engagement für das Land und trägt zum Wiederaufbau der Wirtschaft bei. Das Unternehmen hat bereits vor dem Krieg bedeutende Investitionen getätigt und ist einer der größten Investoren in der Region. Bayer unterstützt auch die lokale Gemeinde durch den Bau von Straßen und Krankenhäusern sowie die Unterstützung von Schulen, Kindergärten und Bibliotheken. Das Unternehmen hat seine Bemühungen zur Unterstützung der ukrainischen Bevölkerung intensiviert, einschließlich Spenden von Saatgut, Gesundheitsprodukten, Minenräummaschinen, Krankenwagen und Defibrillatoren. Bayer hat seine Beschäftigten während des gesamten Krieges weiterhin vollständig bezahlt und zusätzliche Leistungen wie finanzielle Zuwendungen, Umzug und Unterbringung angeboten.

Leverkusen/Kiew, 5. April 2023 – Bayer investiert von 2023 an insgesamt 60 Millionen Euro in seine Aufbereitungsanlage für Maissaatgut im ukrainischen Pochuiky. Damit unterstreicht das Life-Science-Unternehmen sein Engagement in der Ukraine, stärkt sein Crop-Science-Geschäft im Land und trägt zum Wiederaufbau der Wirtschaft bei. Die Investition umfasst eine neue Trockenanlage, hochmoderne landwirtschaftliche Geräte, Lagerstätten und den Bau von zwei Luftschutzbunkern, um die Sicherheit der ukrainischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewährleisten, die vor Ort unter sehr schwierigen Bedingungen arbeiten.

„Wir stehen an der Seite der Ukraine. Das war schon vor dem Ausbruch des Krieges so – und seitdem noch mehr. Bayer ist seit vielen Jahren in der Ukraine aktiv und engagiert sich für das Land, seine Menschen und die Landwirtschaft“, sagt Matthias Berninger, Head of Public Affairs, Science and Sustainability bei Bayer. „Die Investition unterstreicht unser Engagement, das in vollem Einklang mit unserer Vision ‚Health for all, hunger for none‘ steht und die entscheidende Bedeutung des Landes in der globalen Lebensmittelversorgung widerspiegelt. Wir werden unseren Teil dazu beitragen, den Wiederaufbauplan für die Ukraine zu unterstützen und die Ernährungssicherheit in der Region und weltweit zu gewährleisten.“

Berninger war Teil einer Wirtschaftsdelegation, die diese Woche unter Leitung von Robert Habeck, Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, in die Ukraine reiste. Die Delegation, der auch Oliver Gierlichs, Leiter des Bayer-Geschäfts in der Ukraine, angehörte, diskutierte das Engagement Deutschlands für das Land sowie die Möglichkeiten wirtschaftlicher Partnerschaft. Es war die erste Wirtschaftsdelegation der Bundesregierung in der Ukraine seit Kriegsbeginn.

Bereits vor dem Krieg hatte Bayer bedeutende Investitionen von fast 200 Millionen Euro getätigt, um die Maissaatgutproduktion durch ein Netzwerk ukrainischer Landwirte und die Saatgutaufbereitungsanlage in Pochuiky aufzubauen. Das Werk wurde 2018 eingeweiht und arbeitet vor Ort mit rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie etwa 250 bis 300 Saisonkräften. Bayer ist mit seinem Werk einer der größten Investoren in der Region. Die Steuern des Unternehmens machen rund 25 Prozent des Budgets der lokalen Gemeinde aus. Bayer beteiligt sich an den kommunalen Aktivitäten im Dorf Pochuiky, indem es in den Bau einer neuen Straße und des örtlichen Krankenhauses investiert und die örtliche Schule, den Kindergarten und die Bibliothek kontinuierlich unterstützt.

Investitionen im Einklang mit dem Engagement von Bayer in der Ukraine

Bayer hat seine Bemühungen zur Unterstützung von Mitarbeitern, Kunden und der ukrainischen Bevölkerung seit Beginn der russischen Invasion intensiviert. Dazu gehörten eine Spende von mehr als 40.000 Säcken mit Mais- und Gemüsesaatgut sowie Spenden von Gesundheitsprodukten für mehr als 30.000 Patienten, darunter Xarelto™, Antibiotika, Krebsmedikamente und Vitamine. Durch eine Bayer-Spende in Höhe von 825.000 Euro hat die Nichtregierungsorganisation Fondation Suisse de Déminage (FSD) eine große Minenräummaschine (MV10 Maschine) angeschafft, die große Flächen wie Ackerland bearbeiten kann. Außerdem kaufte Bayer sechs Krankenwagen und 44 Defibrillatoren für das Rote Kreuz Ukraine. Während des gesamten Krieges hat das Unternehmen seinen Beschäftigten weiterhin ihr volles Gehalt gezahlt und sie mit zusätzlichen Leistungen wie finanziellen Zuwendungen, Umzug und Unterbringung unterstützt.

 „Wir sind sehr stolz darauf, was unsere Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine in diesen schweren Zeiten leisten. Sie tragen nicht nur zur Lebensmittelversorgung und zum Widerstand des Landes bei, sondern auch zur Verteidigung der universellen Werte von Freiheit und Demokratie. Wir werden sie und das Land auch in Zukunft weiter unterstützen“, sagt Oliver Gierlichs.


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