Stadtplan Leverkusen
16.01.2017 (Quelle: Internet Initiative)
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Stadtverwaltung nimmt Stellung zum Stadtmarketing


Auf Frage der SPD vom 28.09.2016 nahm die Stadtverwaltung im Politikerinformationsdienst z.d.A. Rat (Ausgabe 1 vom 12. Januar 2017) ausführlich zum Stadtmarketing Stellung:

"Nach einem vorgeschalteten und extern beratenen Prozess wurde das Thema Stadtmarketing erstmals 2002 als Aufgabe und organisatorisch bei der Stadtverwaltung verortet. Die Bereiche Stadtwerbung und Öffentlichkeitsarbeit gingen im Büro Stadtmarketing (18) mit damals insgesamt sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf. Eine aktuelle Abfrage bei der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd e.V.) ergibt, dass in dieser Form und Ausstattung und in verschiedensten Organisationsformen (e.V., Amt, Büro, GmbH) etc. in allen Städten über 100.000 Einwohner Stadtmarketing betrieben wird.

Einzig in Leverkusen wurde das Stadtmarketing nur zwei Jahre lang (bis 2004) in diesem Umfang praktiziert. Dann wurde das Stadtmarketing-Büro aufgelöst. In den vergangenen 12 Jahren wurde Stadtwerbung bzw. Stadtmarketing immer nur anlassbezogen (Landesgartenschau, FIFA WM der Frauen, Vermarktung der nbso-Anlaufphase, "Wir für unsere Stadt", etc.) und mit minimalem Personalumfang betrieben. Maximal 2 Personen waren organisatorisch in unterschiedlichen Bereichen seither anteilig mit Werbung bzw. Stadtmarketing betraut (zwischenzeitlich wurden beide Mitarbeiter zusammengeführt und im Dezernat IV Schule, Jugend, Kultur und Sport verortet).

Mit Beschluss vom 15.07.2013 wurde die Verwaltung dann beauftragt, ein Konzept zur Vermarktung des Naherholungsstandortes Leverkusen zu erarbeiten, welches mit eigenen Mitteln, Sponsorengeldern und ohne zusätzliches Personal oder organisatorische Veränderungen umgesetzt werden sollte. Auf Basis dieser Konzeption wurden im Vorfeld und im Nachgang zu einem Pressetermin am 27.06.2014 folgende Maßnahmen erfolgreich umgesetzt:

" Die Website www.lust-auf-leverkusen.de (über 125.000 Seitenaufrufe seit dem Launch) (Erreicht Leverkusen.com in zwei Tagen)
" Einen touristischen Stadtplan dessen 2. Auflage bereits vergriffen ist und der deshalb in 3. Auflage vorliegt.
" Das Kampagnen-Buch "Das ist meine Stadt", welches zum 31.07.2016 auf zwei erfolgreiche Kampagnenjahre zurückblickt und nur noch in einer Restauflage vorhanden ist. Die Anschlusspublikation mit erweiterter Konzeption ist in Planung.
" Ein Facebook-Auftritt www.facebook.com/lustaufleverkusen mit über 1.291 Fans und bisher weit über 130.000 erreichten Personen (gelesene, geteilte, kommentierte Beiträge)
" Ein "Lust auf Leverkusen" Youtube-Kanal, in dem der bekannte Leverkusener Schauspieler Jan Gregor Kremp sich zu seiner Stadt bekennt.
" Eine "Lust auf Leverkusen" Sonderausgabe in Kooperation mit den Lokalen Informationen, die in einer Auflage von 80.000 Exemplaren jeden Haushalt in Leverkusen erreicht hat und ein weiteres Mal in gleicher Auflagenhöhe im Oktober 2016 erschienen ist.
" Über einen Zeitraum von 6 Monaten (ganzseitige Erscheinung, monatlich) eine von "Lust auf Leverkusen" präsentierte Reportage-Reihe zum Thema "Menschen aus Leverkusen" mit einer Gesamtauflage von über 120.000 Exemplaren in Leverkusen, Leichlingen und Burscheid.
" Beteiligung an der touristischen Präsenz des Region Köln/Bonn e.V. www.rheinland.info (erster Leverkusener Eintag: "Fahrradmarkt Leverkusen". zweiter Eintag: "Leverkusen on ICE 2015/16)
" Ein Online Merchandising Shop http://lust-auf-leverkusen.spreadshirt.de/
" Skyline Autoaufkleber, deren Verkauf in diesem (gemeint ist 2016) Sommer startete (hier verrät die Stadtverwaltung keine Verkaufszahlen)
" Umfassende Kooperation mit Radio Leverkusen im Rahmen des 25-Jährigen Jubiläums und der erfolgreichen, aktuellen "Heimathymne"-Aktion mit weit über 200.000 Videoaufrufen bei Facebook und über 25.000 bei Youtube.

Diese umfangreichen Maßnahmen und Produkte konnten im Rahmen der vorhandenen personellen und finanziellen Ressourcen und unter Einbeziehung von Sponsoren und privaten Anbietern im Bereich Naherholung und Tourismus erreicht und umgesetzt werden. Die Minimalausstattung beim bundesweiten Vergleich liegt bei mindestens vier bis hin zu 12 Vollzeitstellen und entsprechend hohen Budgets. Im Vergleich verfügt die Stadt Leverkusen für diese Aktivitäten über ein eher geringes Budget in Höhe von 36.000,00 € jährlich und über sehr geringe personelle Ressourcen (1 Vollzeit-, 1 Teilzeitkraft).

Im Rahmen dieser eher geringen finanziellen und personellen Möglichkeiten arbeitet die Verwaltung daran, auch zukünftig kreative Lösungen zu finden, um das gewünschte Image der Stadt Leverkusen zu erreichen und überregional bekannt zu machen.

Die städtischen Gesellschaften betreiben Stadtmarketing eigenverantwortlich."

Stellungnahmen der stätdischen Tochtergesellschaften"
GesellschaftStellungnahme der Gesellschaft
AVEA/RELOGAIm Bereich der in der Anfrage genannten Aktivitäten ist die avea von ihrer Aufgabenstellung nicht unternehmerisch tätig.
Die Abfallentsorgung trägt dennoch zu einem attraktiven Stadtbild bei, sicher aber eher im Hintergrund als aktiver „Werber“.
Sauberkeit, Zuverlässigkeit, ein kundenfreundliches Angebot und vor allem Entsorgungssicherheit sind die wesentlichen Ziele/Aufgaben, für die die avea steht. Sei es die Papierkorbentleerung, die Beseitigung von wilden Ablagerungen bis hin zur zuverlässigen Leerung von Abfallbehältern.
Diese Hintergrundarbeiten sehen wir als eine der vielen stillen Säulen, die zu einem attraktiven Stadtbild und damit zum Stadtmarketing beitragen.
EVLAls kommunales Energiedienstleistungsunternehmen versorgt die Energieversorgung Leverkusen GmbH Co. KG (EVL) den städtischen Raum Leverkusen mit Strom, Erdgas, Fern- und Nahwärme sowie energienahen Dienstleistungen. Im Zuge der Energiemarktliberalisierung positionieren wir uns primär aus unternehmerischem Interesse im Wettbewerb durch Werbe- und Marketingmaßnahmen mit dem Fokus auf unsere Stärken als kommunaler Energiedienstleister vor Ort.
Dieses Engagement strahlt indirekt natürlich auch auf die Stadt Leverkusen aus. Wie beispielsweise unsere langjährige Mitgliedschaft in der Standort-Initiative Cleverkusen, unsere Beteiligung beim Projekt Leverkugel oder die Öffnung des EVL-Wasserturms für Stadtrundfahrten der Initiative Leverkusen, ein starkes Stück Rheinland.
ivlDie ivl ist laut eigener Aussage nicht von der Anfrage betroffen.
JSLEs wurde keine Stellungnahme abgegeben.
KlinikumIm Rahmen der gesundheitlichen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in der Region Köln/Bonn/Leverkusen, nimmt die Stadt Leverkusen aus Sicht des Klinikums von Jahr zu Jahr eine immer bedeutendere Rolle ein. Neben den Unternehmen, die rund um das Thema Gesundheit forschen und medizinische Produkte entwickeln, gehört das Klinikum Leverkusen mit seinen vielfältigen Leistungserbringern im Gesundheitspark Leverkusen zu den wichtigsten Partnern in einem von Kooperationen geprägten Netzwerk. Als Mitglied im Verein „Gesundheitsregion KölnBonn e.V. (HealthRegion CologneBonn)" betreibt das Klinikum schon seit 2009, seit Gründung des Vereins, im Schwerpunkt „Gesundheit“ aktives Stadtmarketing und hier speziell in der Teildisziplin „Standortmarketing bzw. Gesundheitsmarketing“, mit dem Ziel, die Vernetzung von Wissenschaft,
Forschung, Wirtschaft und die Versorgung im Cluster Medizin und Gesundheit in der Region Köln/Bonn/Leverkusen weiter zu intensivieren. Der Verein „Gesundheitsregion KölnBonn e.V.“ versteht sich als branchenweites umfassendes Netzwerk von Unternehmen, Einrichtungen und Verbänden des Gesundheitswesens mit dem Zweck, die Städte Köln, Bonn und Leverkusen zu einem national und international beachteten und anerkannten Gesundheitsstandort zu entwickeln und auszubauen. Mit Professor Dr. Henning Adamek, Direktor der Medizinischen Klinik 2 (Gastroenterologie, Hepatologie, Diabetologie) als eine der Ressortvorstände, stellt das Klinikum ein Mitglied im engeren Vorstand des Vereins und damit einen direkten Interessenvertreter, was die Ausrichtung der medizinischen Versorgung und Themenvielfalt sowie auch der Marketingmaßnahmen im Schwerpunkt „ Gesundheit“ anbetrifft. Eine enge Vernetzung und Interessenvertretung ist somit vorerst auf Dauer gegeben. So geht es dem Klinikum vor allem darum, den Gesundheitspark Leverkusen mit seinen kompetenten Partnern und seinem vielfältigen Leistungsangebot über die Stadtgrenze und Region hinaus zu bewerben und damit eng verbunden, den Standortfaktor in den Mittelpunkt zu rücken. So wird der „Standort Leverkusen“ bei allen Marketingmaßnahmen (Patientenseminare, Bewerbung der Zentren wie Brustzentrum, Prostatazentrum etc.) neben den medizinischen Schwerpunkten in den Vordergrund gestellt, wenn es sowohl um regionale als auch überregionale Vermarktung geht. Im Rahmen des Standortmarketings wird das Klinikum Leverkusen weiterhin in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Leverkusen den Wirtschaftsstandort „Leverkusen“ aktiv bewerben. Mit einem Unternehmens- Standortporträt des Gesundheitsparks im neuen Magazin der Wirtschaftsförderung, wird erneut eine Informationsbasis für Entscheider und Wirtschaftsunternehmen geschaffen. Wie schon in den Jahren zuvor, wird das Klinikum Leverkusen an seinem Marketingkonzept festhalten und verstärkt den „Gesundheitspark Leverkusen“ und damit auch den „Wirtschaftsstandort Leverkusen“ in den Fokus der Bürger und Unternehmen rücken.
KSLIm Portefeuille der im Sinne des Stadtmarketings auch überregional relevanten städtischen Angebote bildet die KulturStadtLev (bestehend aus FORUM, Kulturbüro, Museum Morsbroich, Musikschule, Stadtarchiv, Stadtbibliothek und VHS) einen zentralen Bestandteil.
Ihr attraktives und vielseitiges Angebot wird sowohl im klassischen Marketing als auch via Internet (www.kulturstadtlev.de) und Web 2.0 weit über die Grenzen der Stadt hinaus kommuniziert und genutzt; eine in der Regel erfreulich hohe Auslastung und das große Engagement der Besucherinnen und Besucher belegen die eminente Bedeutung von Kultur als nicht nur „weichem“ Standortfaktor.
Das FORUM der KulturStadtLev veranstaltet ein hochwertiges und vielseitiges Kulturprogramm, das in den Sparten Musiktheater, Tanz, Schauspiel, Konzert, Kindertheater, Kabarett und Kleinkunst rund 90 Veranstaltungen pro Spielzeit vorsieht. Mit herausragenden internationalen Gastspielen und Alleinstellungsmerkmalen wie dem „KlassikSonntag!“ bildet das städtische Kulturangebot auch überregional eine beliebte Alternative zu den festen Bühnen der Nachbarstädte. Hierzu tragen auch die attraktiven, verkehrsgünstig gelegenen Veranstaltungsorte bei – vom wunderschönen Spiegelsaal in Schloss Morsbroich bis hin zum Forum in der Stadtmitte, das sich mit seiner Vielzahl von Räumen und einer hochprofessionellen Veranstaltungstechnik als gefragter Austragungsort für Messen, Märkte, Tagungen und Veranstaltungen aller Art etabliert hat.
Das Museum Morsbroich – das erste Museum für moderne Kunst, das nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland eröffnet wurde – genießt international hohes Ansehen und wurde für seine Ausstellungstätigkeit (u.a. Gerhard Richter: Übermalte Fotografien) mit wichtigen Preisen bedacht.
Unter den großen Festivals mit überregionaler Ausstrahlung sind neben den von KulturStadtLev geförderten „Leverkusener Jazztagen“ (Hauptspielort: Forum) u.a. zu nennen:
Morsbroicher Sommer: Wenn die großen Veranstaltungshäuser in der Sommerpause sind, schlägt die Stunde des Kulturprogramms im Park von Schloss Morsbroich. Der Morsbroicher Sommer – dessen überregionale Ausstrahlung sich auch darin zeigt, dass er Teil des Rheinischen Kultursommers ist - bietet ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie, ob bei der Hörspielnacht, der Cuba-Party, bei Rock- und Folk-Konzerten oder Theateraufführungen.
Leverkusener Kunstnacht: Bei der von KulturStadtLev organisierten „Kunstnacht“ öffnen Leverkusener Galerien, Ateliers und Museen ihre Türen für kunstinteressierte Besucher. Mehr als 100 Künstler stellen von 18 Uhr bis Mitternacht, teils an sehr ungewöhnlichen Orten, ihre Werke aus – etwa im Funkenturm in der neuen bahnstadt opladen oder in alten Scheunen und Mühlen. Dazu gibt es Lesungen, Musik und Kleinkunst.
LEVliest: Eine Woche lang lesen, lesen, lesen: Für LEVliest begeistern sich alle zwei Jahre Tausende von Leverkusenerinnen und Leverkusenern, die Vorlesenden im gesamten Stadtgebiet zuhören.
Leverkusen erfreut sich zudem einer höchst lebendigen freien Szene, die das Kulturleben der Stadt maßgeblich mitprägt – von professionellen Ensembles wie der Westdeutschen Sinfonia Leverkusen oder l’arte del mondo zu so agilen Initiativen wie dem Jungen Theater Leverkusen, der Studiobühne Leverkusen, dem Tanztheater Schlebusch, der Volksbühne Bergisch Neukirchen, dem Städtischen Chor Leverkusen oder dem BachChor Leverkusen. Darüber hinaus tragen auch die Angebote anderer Veranstalter (u.a. Bayer Kultur, Topos, Scala, KAW) dazu bei, den Beinamen „KulturStadt“ mit quirligem Leben zu füllen und gängige Leverkusen-Klischees als allenfalls historische Vorurteile zu entlarven.
Auch in den nächsten Jahren wird die KSL bestrebt sein, die kulturelle Attraktivität der Stadt Leverkusen zu gewährleisten und durch neue Ideen und Akzente zu bereichern.
nbsoEs wurde keine Stellungnahme abgegeben.
SparkasseDie Sparkasse ist umfangreicher Spenden- und Sponsoringgeber für Wirtschaft, Soziales, Kultur, Umwelt und Sport. Sie führt dies gemäß öffentlichem Auftrag (§2 SpkG NRW) und Regionalprinzip (§3 SpkG NRW) nahezu ausschließlich in Leverkusen bzw. für/mit Leverkusener Institutionen durch. Als Gesellschafter und Sponsor der Wirtschaftsförderung Leverkusen unterstützt die Sparkasse Leverkusen mittelbar das Stadt-/Standortmarketing. Hinzu kommt die Mitgliedschaft und gelegentliches Sponsoring (z.B. EXPO Real) des Region Köln/Bonn e.V..
Der wesentliche Anteil unserer Kunden lebt typischerweise in und um Leverkusen herum. Gleiches gilt auch für die weiteren Sparkasse, die im gesamten Bundesgebiet vertreten sind. Ein direktes oder unmittelbares Stadt- bzw. Standortmarketing unternimmt die Sparkasse Leverkusen daher selbst nicht.
In der Vergangenheit hat die Sparkasse Leverkusen bei der Entstehung der Städtepartnerschaft mit Wuxi mitgewirkt und Exkursionen geleitet. Diese Form von Stadt-/Standortmarketing wird es zukünftig jedoch nicht mehr geben.
SPLDer Sportpark Leverkusen, als Betreiber eines Ensembles von hochkarätigen Sportanlagen wie der Ostermann-Arena und des Freizeitbad CaLevornia im Herzen der Sportstadt Leverkusen, ist überregional bekannt. Insbesondere die Ostermann-Arena ist durch die sportlichen Top-Events der drei Bundesligisten im Handball, Volleyball und Basketball ein Aushängeschild dieser Stadt. Mit ihrer Kapazität von 3.500 Besuchern kommen auch viele Besucher zu Konzerten, musikalischen Aufführungen, Partyveranstaltungen, Firmenpräsentationen, Galas und verschiedenen Festen aus der gesamten Region. Die Ostermann-Arena stellt damit ein zentrales Element für das Marketing des Sportpark Leverkusen dar.
Der Sportpark Leverkusen strebt an, den Auslastungsgrad der Ostermann-Arena in den Folgejahren zu verbessern und durch weitere repräsentative Veranstaltungen, den Bekanntheitsgrad Leverkusens größter Veranstaltungshalle zu erhöhen.
Das Freizeitbad CaLevornia ist seit seiner Eröffnung im Jahr 1998 ein Besuchermagnet dieser Stadt. Bis zu 350.000 Besucher jährlich, die aus der gesamten Region in Leverkusens Badeparadies strömen, sprechen für sich.
Der EVL-HalbMarathon ist das Aushängeschild der vielfältigen Veranstaltungen des Sportpark Leverkusen. Die Veranstaltung hat seit Jahren eine enorme Nachfrage bei Einzelstartern sowie bei Firmen- und Schulstaffeln zu verzeichnen. Die Veranstaltung ist international bekannt und Läufer aus der gesamten Welt nutzen dies für einen Abstecher nach Leverkusen.
Aber auch der Trends-Seifenkisten Cup spielt rund um das Thema „Stadtmarketing“ eine bedeutende Rolle beim Sportpark Leverkusen. Der Wettbewerb ist durch ein großes Teilnehmerfeld an Seifenkisten, die den Edelrather Weg unter dem Beifall von bis zu 6.000 Besuchern heruntersausen, gekennzeichnet. Die Veranstaltung besticht durch ihre mediale Präsenz, auch im Fernsehen.
Bei beiden Veranstaltungen ist der maximal zulässige Auslastungsgrad an Teilnehmer erreicht.
Weitere auch überregional bekannte Veranstaltungen des Sportpark Leverkusen sind:
LevRad - der Leverkusener Familien-Fahrradtag
Swim³ - Leverkusens Schwimmwettbewerbs-Reihe
Der Sportpark Leverkusen strebt an, das Niveau seiner Veranstaltungen beizubehalten, um so auch in Zukunft im überregionalen Fokus zu stehen.
TBLDie Technischen Betriebe der Stadt Leverkusen betreiben kein explizites Stadtmarketing und haben bisher auch keine Ressourcen, weder finanzieller noch personeller Art, hierfür zur Verfügung.
WFLLaut Gesellschaftsvertrag ist es Aufgabe der Wirtschaftsförderung Leverkusen GmbH, Standortmarketing durchzuführen. Damit ist die Vermarktung der Stadt Leverkusen in Bezug auf die Zielgruppe „Unternehmen“ gemeint. Die WfL GmbH kommt dieser Aufgabe zur Vermarktung des Produktes „Wirtschaftsstandort Leverkusen“ auf vielfältiger Weise nach:
- Definition und Positionierung des Wirtschaftsstandortes Leverkusen
- Durchführung von Veranstaltungen
- Redaktionelle Beiträge in Publikationen
- Aufbau und Pflege von Web-2.0-Präsenzen
- Erstellung von Flyern und Broschüren
- Besuch von Fachmessen
- Anzeigenschaltungen
- Homepage
- Schaltung von Online-Marketing-Aktionen
- Online-Umfragen
- Konzeption und Realisierung von Kampagnen
- Aufbau und Pflege von Netzwerken als Distributionskanäle
Die Intensität der Vermarktungsaktivitäten richtet sich nach den finanziellen Möglichkeiten.
Mit zur Vermarktung des Standortes gehört die zielgruppengerechte Positionierung der Stadt zur besseren Profilierung im Wettbewerb um standortbezogenen Unternehmensentscheidungen. In 2011 startete die WfL die Kampagne „Leverkusen – überraschend anders“. Ziel war es in erster Linie, die weichen Standortfaktoren der Stadt bekannt zu machen. Die Zielgruppe umfasste dabei neben Unternehmen auch Beschäftigte, die ihren Arbeitsplatz mehr und mehr auch nach den Möglichkeiten vor Ort wählen. In 2015 wurde diese Kampagne abgelöst durch die Kampagne „Leverkusen – der cLEVere Standort“ mit dem Ziel der Vermarktung der Stadt als Büro- und Dienstleistungsstandort. Auch bei dieser Kampagne spielt die Zielgruppe „Beschäftigte“ eine große Rolle, die bspw. in entsprechenden Testimonials Eingang findet. Mit Hilfe der Kampagne sollen neue Unternehmen für Leverkusen aus dem Dienstleistungssektor gewonnen werden, was aufgrund des eklatanten Gewerbeflächenmangels für Produktions- oder Handwerksunternehmen nicht mehr machbar ist. Als Teil eines integrierten Marketingansatzes werden im Rahmen der Kampagne daher Flächen- und Immobilienpotenziale, die geeignet für Dienstleistungsunternehmen sind, in Verbindung mit den oben genannten Kommunikations- und Distributionswegen eingesetzt. Entsprechend der von den Gesellschaftern übertragenen Aufgaben sind zukünftig keine Bestrebungen hinsichtlich eines Stadtmarketings geplant.
WGLSeitens der WGL wurde kein Stadtmarketing betrieben, weil dies nicht zu den eigenen Aufgaben gehört, sondern die vielen Aspekte (auch politischer Art) nur interdisziplinär und zusammenfassend von der Kernverwaltung kompetent erfüllt werden kann. Im Rahmen des Aktionsbündnisses „Cleverkusen“ wurde gemeinsam mit anderen Wohnungsgesellschaften der ein oder andere Vorteil der Stadt Leverkusen für die Nutzung „Wohnen“ in Bezug auf Infrastruktur und Wohnfolgeeinrichtungen beworben.
wupsiDie wupsi hat keine direkten Maßnahmen im Rahmen des Stadtmarketings unternommen.
Allerdings wurden im Rahmen der Initiative „Cleverkusen“ zusammen mit den Bauvereinen und der EVL Maßnahmen getroffen, die einem Stadtmarketing ähneln. Es wurden Filme produziert, die die Attraktivität der Stadt aufzeigen sollten und Aktionen wie „Tunnel statt Stelze“ unterstützt. Ein eigener Cleverkusen-Bus verdeutlicht die Initiative auf den Straßen von Leverkusen.
Darüber hinaus wurde die neue bahnstadt opladen zu Beginn mit Buswerbeflächen unterstützt.
Aktuell sind keine Aktionen geplant.




Anfragetext
"Werbung und Marketing bekommen in Zeiten schnellerer und wachsender Kommunikationsflüsse einen immer größeren Stellenwert. Andernfalls gehen Produkte in der Masse unter. Aber nicht nur Produkte bedürfen dabei heute einer stärkeren Aufmerksamkeit. Auch Städte und Gemeinden bewegen sich immer mehr in einem Wettbewerb untereinander um Aufmerksamkeit und Bekanntheit.

Egal, ob Stadtfeste, Kultur- und Tourismusangebote oder der Wirtschaftsstandort und die Vermarktung von Gewerbeflächen. Entsprechende Angebote müssen regional und überregional bekannt gemacht werden. Gerade durch die günstige Lage zwischen den touristischen und wirtschaftlichen Zentren Köln und Düsseldorf bieten sich hier Entwicklungschancen für die Stadt Leverkusen. Diese müssen genutzt und die Angebote der Stadt Leverkusen bekannt gemacht werden. Attraktivität und wirtschaftliche Stabilität lassen sich auf diesem Wege verbinden.

Um das Thema Stadtmarketing in Zukunft noch stärker in den Fokus zu rücken, bitten wir um Beantwortung der folgenden Fragen:

1.
Welche Maßnahmen hat die Stadt Leverkusen und ihre Gesellschaften bisher im Rahmen des Stadtmarketings unternommen?

2.
Welche Bestrebungen sind zukünftig geplant?"


Laut Haushaltsentwurf 2017 (Produktgruppe 0135) stärkt die städtische Pressestelle "durch ihre Tätigkeit im gesamtstädtischen Interesse den Standort Leverkusen in der öffentlichen Wahrnehmung." Außerdem steigert sie "den Bekanntheitsgrad der Stadt auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene". Hierfür stehen ihr über 500.000€ (im wesentlichen Personalaufwendungen)zur Verfügung, die in denobigen Zahlen nicht enthalten sind.

Aufgrund der Fragestellung konzentriert sich sie Antwort auf die öffentliche Hand. Daß z.B. die Bayer-Fußballer mehr Twitter-Follower als Leverkusen Einwohner hat, fällt somit ebenso unter den Tisch wie z.B. die Aktivitäten der Bierbörse oder Webseiten wie leverkusen.com.


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Letzte Änderung am 21.03.2017 23:57 von leverkusen.
Bisherige Kommentare
Am 16.01.2017 um 19:38:14 schrieb Patrick Schweda:
Unleserlich
Artikel schwer zu lesen, vor allem der abschnitt mit den Stellungnahmen . Wo hört Klinikum auf und wo fängt KSL an? Wie wäre es mal mit bisschen WebDesign 2017?

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