Stadtplan Leverkusen
06.08.2012 (Quelle: Friedrich Busch)
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Friedrich Busch: SPD und Bürgerliste schüren beim Thema „Lärm“ Ängste der Bevölkerung


Sachlicher Umgang mit Lärmthema gefordert!

Nach Auffassung des Opladener Ratsmitglieds und 2. Bürgermeister Friedrich Busch wird das Sommerloch von SPD und Bürgerliste genutzt, um bei den nicht verreisten Leverkusenern wieder einmal Ängste zum Thema Lärmbelastung in unserer Stadt zu schüren.
Aufgrund der Publikationen von SPD und Bürgerliste muss der Eindruck entstehen, dass Leverkusen eine Lärmstadt ist, die man tunlichst meidet. Wohnen oder bauen in Leverkusen ?– Bei dieser Lärmbelastung auf keinen Fall! Dabei unterscheidet sich Leverkusen nicht von anderen Städten, in denen das Thema Lärm zu Recht diskutiert wird.
Busch: „Natürlich muss alles daran gesetzt werden, um die Lärmbelastung in unserer Stadt zu reduzieren. Auch muss alles Erdenkliche unternommen werden, dass beim Ausbau der DB-Strecken auf Leverkusener Stadtgebiet die von der Politik und Bevölkerung angemahnten Schallschutzmaßnahmen realisiert werden!“
Nach Auffassung von Busch muss ein vorrangiges Ziel von Kommunalpolitik sein, gesundheitsgefährdende Lärmquellen in unserer Stadt zu bekämpfen. Der Zusammenhang von Umweltlärm und speziellen gesundheitlichen Negativwirkungen ist seit langem bekannt: kardiovaskuläre Krankheiten, Schlafstörungen, kognitive Leistungseinschränkungen und Tinnitus u.a.
Busch: „Wenn man sachlich über die Lärmbelastung einer Stadt diskutiert, dann muss man auch den Straßenverkehrslärm ins Auge fassen und Überlegungen anstellen, wie man diese Lärmquelle reduzieren kann.“
Ein ruhiges und damit gesundheitsverträgliches Wohnen ist an Lärm belasteten Straßen möglich, wenn es gelingt, die Schalldämpfung der Außenbauteile (u.a. Fenster, Rollladenkästen, Außenwände) so zu optimieren, dass der Außenlärm nicht in die Wohnräume dringen kann. Dazu müssen Förderprogramme von Bund, Land und Stadt wieder aufgelegt werden.
Eine wichtige Quelle zur Reduzierung von Straßenverkehrslärm ist das Anbringen von Flüsterasphalt. Allerdings scheuen vielen Kommunen wegen der höheren Materialkosten diesen Schritt zu gehen.
Nach Auffassung von Busch wird ein wesentlicher Aspekt bei der Lärmdiskussion von keiner politischen Gruppierung angesprochen: Das eigene Verhalten, dass Lärm produziert. Wird bei Feiern an die Nachbarn gedacht, die gerne schlafen möchten, wird bei Arbeiten am Haus , im Garten oder am Auto z.B. berücksichtigt, dass der Nachbar seine Ruhe haben möchte?

Fazit: Gut, dass das Thema Lärmbekämpfung von Politik und Bevölkerung endlich aufgegriffen wird. Aber: Die Stadt Leverkusen ist keine Lärm geplagte Stadt, in der sich nicht lohnt zu wohnen. Dieser Eindruck darf nicht entstehen. Richtig sind alle Forderungen nach Schallschutzmaßnahmen beim Ausbau von DB-Strecken auf Leverkusener Stadtgebiet.
Wichtig ist aber auch, sich selbst zu fragen, wie ich in meinem privaten Umfeld Lärm reduzieren kann.


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Letzte Änderung am 06.08.2012 22:47 von leverkusen.