Werkselfen mit viel Tempo und Herz zum Kantersieg über Oldenburg


Archivmeldung aus dem Jahr 2018
Veröffentlicht: 21.10.2018 // Quelle: Werkselfen

Schon lange vor dem Schlusspfiff gab es immer wieder viel Szenenapplaus und bisweilen sogar stehende Ovationen der begeisterten Zuschauer – jedenfalls von jenen, die es mit den Bundesliga-Handballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen hielten. Diese hatten im Erstliga-Traditionsduell den VfL Oldenburg nach einer furiosen Darbietung mit 35:19 (17:10) deklassiert – oder wie es Coach Robert Nijdam ausdrückte. “Wir haben sie mit 60 Minuten Druck und Tempo kaputt gespielt.” Und da war es auch ziemlich egal, wer gerade auf dem Feld agierte. Alle fügten sich nahezu perfekt in die Abläufe, trugen ihren Teil zum Gesamtkunstwerk bei. Die Gäste hatten jedenfalls schnell die Lust auf Konfrontation verloren. Nur in einer kurzen Phase, als sie einen 2:7-Rückstand bis auf ein Tor verkürzten, boten sie den Werkselfen wirklich Paroli. Das lag daran, dass Bayer einfach und schlicht nicht mehr zuließ. Mit einer herausragenden Torfrau Nele Kurzke im Rücken, die sich selbst beim 23:12 wieder in der Torschützenliste verewigte, auf 26 Paraden kam und immer wieder die erste Welle gekonnt einleitete, boten die Elfen durch die Bank eine extrem konzentrierte Leistung, stets fokussiert auf die eigenen Stärken und das Umsetzen der Vorgaben des Trainers. Der hätte sich schon schnell beruhigt zurücklehnen können, was er aber natürlich nicht tat. Nijdam hatte schon früh gewechselt, auch um damit ein klares Zeichen an seine Spielerinnen zu setzen: “Schließlich vertraue ich ja nicht nur sechs oder sieben Spielerinnen, sondern allen.” Und dieses Vertrauen scheint bei den Akteurinnen in guten Händen zu sein. Über das 17:10 zur Pause setzten sich die Elfen auf 20:11 (35. Minute) und vorentscheidend auf 23:12 (43.) ab. Die Schweizerin Xenia Hodel, die erstmals ihr großes Potenzial eindrucksvoll unterstrich, aber auch Jennifer Kämpf mit ihren ersten drei Bundesligatoren, Elaine Rode oder Jennifer Souza, mithin also Spielerinnen, die gerade der A-Jugend entwachsen sind, setzten im Folgenden die Höhepunkte und provozierten die bereits erwähnten stehende Ovationen der begeisterten Fans. “Es tat auch gut zu sehen, dass die Leute in der Halle zufrieden waren. Das ist gerade für unsere Youngster sehr wichtig. Bei allem darf man nicht vergessen, dass wir das jüngste Team der Liga sind”, so Nijdam, der früh wusste, dass seine Mannschaft nichts würde anbrennen lassen: “Die Mädels waren extrem heiß auf den Sieg, und das hat man ihnen auch schnell angemerkt.” Beste Elfen-Schützin war die mal wieder vorbildliche Kapitänin Anna Seidel mit acht Toren, jeweils vier Mal waren Amelie Berger, Jeje Rode und Xenia Hodel erfolgreich. Für Oldenburg kam Angie Geschke auf sechs Treffer, davon vier per Siebenmeter. Am kommenden Samstag gastieren die Elfen zum Spitzenspiel beim aktuellen Tabellendritten TuS Metzingen (20 Uhr).


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Kategorie: Sport
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