Am Sonntag, 6. September 2026, lädt die Stadt Leverkusen zur Umweltbörse auf den Friedrich-Ebert-Platz in Wiesdorf ein. Von 13 bis 18 Uhr dreht sich dort alles um nachhaltige Mobilität, Klimaschutz und Umweltthemen – mit Mitmachaktionen für Groß und Klein.
Organisiert vom Fachbereich Mobilität und Klimaschutz der Stadt Leverkusen, bringt die Umweltbörse 2026 eine ganze Reihe bekannter Akteure auf den Rathausvorplatz. Mit dabei sind die AVEA, die wupsi, das NaturGut Ophoven und der ADFC Leverkusen. Neu in diesem Jahr: die Leverkusener Klimabotschafter*innen, die erstmals mit einem eigenen Stand vertreten sind. Auch der Fachbereich Mobilität und Klimaschutz selbst sowie der Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) präsentieren sich mit verschiedenen Aktionen.
Umweltdezernent Alexander Lünenbach unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung: „Dieser Sommer hat mit den heftigen Hitzeperioden und den Waldbränden sehr eindrücklich gezeigt, wie nötig es ist, unsere Klimaresilienz weiter zu stärken. Die Umweltbörse bietet auch 2026 wieder die Gelegenheit, sich über aktuelle Umwelt-, Klima- und Mobilitätsthemen zu informieren, mit den beteiligten Akteurinnen und Akteuren ins Gespräch zu kommen und viele Themen direkt vor Ort spielerisch zu entdecken."
Die AVEA lädt Kinder dazu ein, T-Shirts zu gestalten und beim Abfallsortierspiel ihr Wissen zur Mülltrennung zu testen. Dazu gibt es Informationsmaterialien zu Recycling und Ressourcenschutz. Die wupsi kommt mit einem Informationsstand, einem Glücksrad mit kleinen Gewinnen – und einem Elektrobus, den Besucherinnen und Besucher vor Ort erkunden können. Gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) informiert sie außerdem über Angebote im öffentlichen Nahverkehr und den elektronischen Tarif eezy.nrw.
Der ADFC Leverkusen stellt das Fahrrad als klimaschonendes Verkehrsmittel in den Mittelpunkt. Präsentiert wird unter anderem ein Lastenradanhänger als mögliche Alternative zum Auto. Am Stand gibt es Beratung zu Radverkehr, Sicherheit, Diebstahlschutz und Radreisen – mit Tourentipps ins Bergische Land, an den Niederrhein, in die Eifel und ins Ruhrgebiet. Auch die Entwicklung des Radverkehrsnetzes in Leverkusen und Ideen für kostengünstige Verbesserungen sind Thema.
Neu bei der Umweltbörse sind die Leverkusener Klimabotschafter*innen. Sie möchten mit Leverkusenerinnen und Leverkusenern ins Gespräch kommen und zeigen, wie sich im Alltag ein Beitrag zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit leisten lässt. Themen sind unter anderem nachhaltige Mobilität, Bäume und Pflanzen als natürliche Luftfilter, versiegelte Flächen und nachhaltige Kleidung.
Der Fachbereich Mobilität und Klimaschutz bietet gemeinsam mit dem BNE-Bereich Spiele und Rätsel rund um Mobilität und Klimaschutz an – etwa zum Thema Sichtbarkeit im Straßenverkehr oder am Nachhaltigkeitsglücksrad. Außerdem können sich Interessierte über die Aktion „Abpflastern" informieren, an der Leverkusen 2027 erstmals teilnimmt. Fachbereichsleiterin Christiane Jäger erklärt: „Es geht darum, gemeinsam versiegelte Flächen wie Beton, Asphalt oder Schotter zu entsiegeln – abzupflastern – und zu begrünen." Ziel sei es, das Stadtklima zu kühlen, Regenwasser versickern zu lassen und die Artenvielfalt zu fördern.
Die Umweltbörse auf dem Friedrich-Ebert-Platz in Wiesdorf ist für alle offen.