Theodor Wuppermann Schule: American Footballspieler gratulierten zum erfolgreich bestandenen Englisch-Crashkurs


Archivmeldung aus dem Jahr 2006
Veröffentlicht: 08.05.2006 // Quelle: Stadtverwaltung

Da staunten die 42 Schülerinnen und Schüler der Theodor Wuppermann Schule: Eigentlich hatten sie die Schulrätin Birgitt Kreitz-Henn erwartet, um aus ihrer Hand die Zertifikate des bestandenen Englisch-Crashkurses in den Osterferien entgegen zu nehmen - da saßen ihnen plötzlich zwei Footballspieler der „Cologne Centurions“ gegenüber, um zu gratulieren. Bevor es jedoch soweit war, konnten die Schülerinnen und Schüler beweisen, dass sie etwas gelernt haben. Sie stellten ihre Fragen an die Spieler auf Englisch. Kevin Curtis und Nicolas Setta antworteten in ihrer Muttersprache.

Nach anfänglicher Befangenheit wurden die Schülerinnen und Schüler zunehmend neugieriger. Ihre Fragen reichten von „Where were you born“ über „do your like Germany“ zu „where do you live in Cologne. Die beiden Spieler beantworteten die Fragen ausführlich und geduldig, so erzählte Kevin Curtis, dass er in Frankfurt am Main geboren sei. Sein Vater sei hier mit der Army stationiert gewesen, zuhause sei er allerdings heute in Texas. Nicolas Setta gab an, aus Chicago zu kommen. Zurzeit seien sie beide in einem Hotel in Deutz untergebracht, und ‚Yes’ sie würden Deutschland mögen: „It’s fun“. Nicolas Setta führte aus: „Germany is not to different, but there are so many smaller cars, because of the gas-prices.“

Beide Spieler sind 25 Jahre alt, Curtis begann mit acht Jahren mit dem Footballspielen, Setta mit zehn. Auf die Frage, welchen Schulabschluss sie haben, meinten beide, sie hätten einen Universitätsabschluss. Einem der Schüler entfuhr daraufhin ein lautes „Shit“.

An den Reaktionen der Schülerinnen und Schüler war zu sehen, dass sie einem Grossteil der Antworten folgen konnten. Wenn es schwierig wurde, half die Kursleiterin Morena Lebens. Sie übersetzte schließlich auch die Stellungsnahme Nicolas Settas auf die Frage, ob er bei einem Spiel sehr stark unter Erfolgsdruck stehe. Setta erklärte, mit dem Footballspielen sei es ähnlich wie mit dem Englischlernen: Wenn man beginne, habe man noch viel Angst, etwas falsch zu machen und stünde entsprechend unter Druck - so wie sie jetzt, wenn sie eine Frage auf Englisch an ihn richten müssten. Mit zunehmender Übung aber werde man sicherer und schließlich frage man sich überhaupt nicht mehr was man tue, man tue es einfach. “It’s just a matter of doing“.


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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