Ein 78-jähriger Mann erlitt bei einem Brand in seiner Wohnung in Schlebusch schwere Verletzungen.
Am späten Dienstagabend entdeckten Hausbewohner in dem Mehrfamilienhaus auf der Heinrich-Hörlein-Straße die Rauchentwicklung aus einer Wohnung im ersten Stock des Hauses. Sofort alarmierten sie Feuerwehr und Polizei.
Ein Polizeibeamter und seine Kollegin konnten mit einem Schlüssel die Wohnungstür öffnen. In der Wohnung hatten sich bereits dichte Qualmwolken gebildet. Es gelang den Beamten den Bewusstlosen aus der Wohnung in den Hausflur zu ziehen, wo er sofort ärztlich versorgt wurde. Anschließend musste der Rentner mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik gebracht werden. Da er deutlich unter Alkoholeinwirkung stand, wurde ihm dort auch eine Blutprobe entnommen.
Auch die Polizeibeamten hatten sich bei der Rettungsaktion Verletzungen zugezogen. Sie mussten mit Rauchvergiftungen zur ambulanten Behandlung ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Nach den ersten Ermittlungen hatte das Feuer in der Küche seinen Ausgang genommen. Vermutlich war eine nicht ausgeschaltete Herdplatte die Ursache. Die weiteren Untersuchungen am Brandort durch die Kriminalpolizei werden heute durchgeführt.
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