![]() | Robert Schneiders Roman „Schlafes Bruder“ erschien 1992 und wurde in wenigen Wochen zum „Geheimtipp“ und Bestseller-Roman. Mittlerweile ist Schneiders Buch von Joseph Vilsmaier verfilmt, in mehr als 20 Sprachen übersetzt, im Ballett und in der Oper zu neuem Leben erweckt und in Italien und Frankreich mit Preisen ausgezeichnet worden. Es ist die Geschichte von Johannes Elias Alder, einem Bauernsohn und genialen Musiker, der sich alles Musikalische selbst beibringt, und eben deshalb von den Menschen seines Dorfes ausgegrenzt wird. Er flüchtet in die Liebe zur Musik und zur Schwester seines vermeintlichen Freundes. Aber er ist außer Stande, ihr seine Liebe zu erklären. Sie heiratet einen anderen. Trotzdem verbohrt Johannes Elias sich in seiner Liebe zu Elsbeth in den Wahnsinnsglauben, „wer liebt, schläft nicht“, und geht daran zu Grunde. Ralf Rossa, Ballettdirektor des Opernhauses Halle hat nach den Motiven aus dem Künstler- und Dorfroman ein neues Ballett gestaltet und dafür die teils temperamentvolle, teils sehr poetische Musik des serbisch-kroatischen Komponisten Goran Bregovic ausgewählt. “Mit dieser sehr starken und exzessiven, sehr emotionalen Musik gelingen Rossa und seiner Truppe besonders in den schnellen Zigeunertänzen entfesselte, geradezu bacchantische Momente. Es ist ein sehr eindrucksvoller, ein mitreißender Ballettabend.“ (MDR Figaro) Ballett des Opernhauses Halle Musik von Goran Bregovic und Aaron Jay Kernis (Bandeinspielung) Choreografie und Inszenierung: Ralf Rossa Bühnenbild: Matthias Hönig Kostüme: Götz Lanzelot Fischer Mittwoch, 16. Februar, 19.30 Uhr, Forum (Großer Saal) Infos: 0214/406-4141 oder www.kulturstadtlev.de |