Der Opladener Geschichtsverein (OGV) von 1979 e.V. Leverkusen lädt Geschichtsinteressierte zum Auftakt seines Jahresprogramms 2026 zu einer Exkursion nach Bonn und einem Vortrag in die Villa Römer ein.
Die Leverkusenerinnen und Leverkusener haben gleich zu Jahresbeginn 2026 die Möglichkeit, sich intensiv mit der regionalen und nationalen Historie auseinanderzusetzen. Der Opladener Geschichtsverein (OGV) bietet Anfang des Jahres zwei Veranstaltungen an, die sich von der Entwicklung der deutschen Demokratie bis zur Geschichte der rheinischen Städte erstrecken.
Die erste Großveranstaltung des OGV im Jahr 2026 ist eine Tagesfahrt in die Bundesstadt Bonn am Samstag, den 31. Januar. Ziel der Exkursion ist die neue Dauerausstellung des Hauses der Geschichte. Hier erhalten Besucher umfassende Einblicke, wie sich Deutschland seit 1945 zu einer gefestigten Demokratie entwickelt hat.
Im Zentrum der Ausstellung stehen dabei nicht allein große politische Entscheidungen. Vielmehr rücken Menschen und ihre persönlichen Geschichten in den Fokus, die die jüngere deutsche Historie greifbar machen. Gezeigt werden über 3.800 Objekte, darunter ein selbst gebautes Fluchtflugzeug, eine Puppenwiege aus der Nachkriegszeit sowie ein Ford Transit.
Als zweites Ziel der Tagesfahrt wird das Bundeskanzler-Adenauer-Haus in Rhöndorf besucht. Anlass ist der 150. Geburtstag von Konrad Adenauer. Die Abfahrt zur Fahrt nach Bonn erfolgt um 8.40 Uhr an der Villa Römer in Opladen.
Der Teilnahmebeitrag für die Fahrt, der Eintritt, Führung und Kaffeepause einschließt, liegt bei 75 Euro. Mitglieder des Opladener Geschichtsvereins zahlen 70 Euro. Eine Anmeldung ist vorab unter der Adresse ogv-leverkusen.de/programm/anmeldung-zu-fahrten erforderlich.
Nur wenige Tage später, am Mittwoch, den 4. Februar 2026, lädt der OGV zu einem Vortrag in die Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte (Haus-Vorster Str 6) ein. Die Veranstaltung, die Teil der Reihe „Geschichte am Kamin“ ist, beginnt um 18.30 Uhr.
Dr. Wolfgang Rosen spricht über die vielfältige Städtelandschaft des Rheinlands. Diese Region zeichnet sich historisch durch eine außergewöhnliche Mischung aus alten Residenz- und Handelsstädten, bedeutenden Industriestandorten sowie Verwaltungszentren aus. Dr. Rosen, der Herausgeber des Rheinischen Städteatlas, wird in seinem Vortrag darlegen, wie sich Stadtformen und Stadtfunktionen über die Jahrhunderte gewandelt haben.
Im Fokus steht dabei auch die Frage, welche Bedeutung diese Entwicklungen für das heutige Verständnis von Urbanität im Rheinland besitzen. Der Eintritt zu diesem Vortrag in Leverkusen ist frei.
Interessierte können sich über die weiteren geplanten Vorträge und Exkursionen sowie das gesamte Jahresprogramm 2026 des Opladener Geschichtsvereins unter der Adresse ogv-leverkusen.de/programm informieren.