Sommer und Sonne locken die Leverkusener nach draußen. Wer keinen eigenen Garten oder Balkon besitzt, nutzt für das Grillvergnügen gerne die öffentlichen Grünflächen. Doch Vorsicht: Damit der Ausflug nicht mit einem Bußgeld endet, ist das Grillen im Stadtgebiet nur an vier offiziell gekennzeichneten Plätzen erlaubt.
In Leverkusen stehen von Anfang April bis Ende September vier genehmigte Grillplätze zur Verfügung, die durch entsprechende Beschilderung ausgewiesen sind:
An diesen Plätzen ist gegenseitige Rücksichtnahme gefragt. Die Stadt weist darauf hin, dass nur innerhalb der gekennzeichneten Flächen gegrillt werden darf. Offene Feuer oder Lagerfeuer sind ebenso untersagt wie das Grillen direkt unter Bäumen. Um die Nachtruhe der Anwohner zu wahren, endet die Grillzeit um 22.00 Uhr.
Damit die Anlagen für alle Besucher attraktiv bleiben, stellt die AVEA spezielle Abfallbehälter bereit. Diese sind auch für die Entsorgung noch glühender Grillkohle geeignet. „An den vier Grillplätzen stellt die AVEA spezielle Abfallbehälter bereit, in der auch noch glühende Grillkohle sicher entsorgt werden kann“, so AVEA-Geschäftsführerin Anika Hagt.
Zusätzlich sorgt die JOB Service Beschäftigungsförderung Leverkusen gGmbH (JSL) für Sauberkeit, indem Mitarbeitende die Flächen händisch mit Müllzangen reinigen. Um Müll gar nicht erst entstehen zu lassen, rät die Stadt dazu, Grillgut bereits zu Hause in Mehrwegbehälter umzupacken und auf Einweggeschirr sowie Einweggrills zu verzichten. Letztere verursachen nicht nur viel Abfall, sondern schädigen durch die Hitzeentwicklung oft nachhaltig den Rasen.
Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) kontrolliert die Einhaltung der Regeln regelmäßig. Wer außerhalb der genehmigten Flächen grillt, muss mit einem Bußgeld von mindestens 200 Euro rechnen.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der Brandgefahr. Jörg Hempel von der Feuerwehr Leverkusen warnt vor Funkenflug, insbesondere bei Trockenheit. Ab der Stufe 4 des sogenannten Graslandfeuerindex des Deutschen Wetterdienstes (Station Köln/Bonn) gilt ein striktes Grillverbot – auch auf den offiziellen Plätzen. Verstöße hiergegen kosten mindestens 250 Euro. Zudem muss an den Wupperwiesen und am Silbersee ein Mindestabstand von 20 Metern zum Wald eingehalten werden. Auch hier gilt bei Waldbrandgefahrenindex-Stufe 4 ein Grillverbot.
Damit der Grillabend unfallfrei bleibt, gibt die Feuerwehr folgende Empfehlungen:
Bei kleineren Brandwunden sollte maximal zehn Minuten mit Wasser gekühlt werden. Bei größeren Verletzungen ist sofort der Notruf 112 zu wählen.
Auch beim Klimaschutz können Grillfreunde einen Beitrag leisten. Statt Import-Kohle aus Übersee empfiehlt sich Holzkohle aus nachhaltiger deutscher Produktion oder Alternativen aus Kokosnussschalen oder Olivenkernen. Auch die Wahl des Grillguts spielt eine Rolle: Ein höherer Anteil an vegetarischen Speisen oder Fleisch aus regionaler, biologischer Herkunft schont Ressourcen und Umwelt.
Detaillierte Informationen und Karten zu den Grillplätzen sind auf der Internetseite der Stadt Leverkusen abrufbar.
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