Oberbürgermeister Paul Hebbel empfing am Mittwoch, 12.12., im Rathaus den Hospiz-Verein-Leverkusen, der den landesweiten Wettbewerb " Innovative Wege im Ehrenamt" gewonnen und sich gegen rund 300 Mitbewerber durchgesetzt hatte. Hospiz-Leverkusen e.V. hatte Leverkusener Schülerinnen und Schüler im Religionskurs der 12. Jahrgangsstufe des vergangenen Jahres des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums ermöglicht, im Rahmen einer Studienwoche an einem Pilotprojekt über die Thematik Tod, Sterben und Trauer teilzunehmen.
In seiner Rede gratulierte Oberbürgermeister Hebbel Karolin Küpper-Popp und der Hospiz-Leverkusen zum gewonnenen Preis und würdigte das Engagement der Gymnasiasten mit den Worten: "Ich bin sicher, dass Sie in diesen Tagen sehr Wertvolles für Ihre Zukunft gelernt haben, nämlich etwas für Ihr Leben. Darüber hinaus wissen Sie jetzt, wie wichtig Gespräche zur Verarbeitung von Trauer und die Enttabuisierung des Todes sein können. Das wird Ihnen hoffentlich später einmal helfen. Wichtig ist, dass Sie gelernt haben, dass man über den Tod sprechen kann, ohne zu sterben".
Darüber hinaus gab er seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich noch mehr Schulen an diesem Projekt in Leverkusen beteiligen werden, damit mehr Schülerinnen und Schüler von diesen Erfahrungen profitieren können.
Zum Abschluss stellte die Gruppe ihr neues Projekt vor. Dabei geht es um die Unterstützung von Spinboldak – einem Dorf in Afghanistan. Dort soll eine Schule und ein Brunnen errichtet werden.
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