Leverkusen nimmt an Landesinitiative „Kein Kind zurücklassen!“ teil


Archivmeldung aus dem Jahr 2017
Veröffentlicht: 12.01.2017 // Quelle: Stadtverwaltung

Die Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen „Kein Kind zurücklassen!“ verfolgt das Ziel, allen Kindern gleiche Chancen auf ein gutes Aufwachsen, auf Bildung und auf gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und vom Geldbeutel ihrer Eltern. 2012 wurde dazu ein Modellvorhaben mit 18 Kommunen gestartet. Dieses Netzwerk wurde in einer ersten Ausbaustufe jetzt um weitere 22 Kommunen auf insgesamt 40 Kommunen ausgedehnt. Zum Kreis der neu aufgenommen Kommunen zählt auch die Stadt Leverkusen, die sich um die Aufnahme beworben und mit dem dafür eingereichten Kurzkonzept überzeugt hat.

Im Rahmen der Initiative „Kein Kind zurücklassen“ soll die gesamte Entwicklung eines Kindes – von der Schwangerschaft bis zum Eintritt in das Berufsleben – besser in den Blick genommen und Familien bestmöglich und frühzeitig geholfen werden. Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, aber auch Kitas, Schulen, Sportvereine, Jugendämter, Ärzte und die Polizei sollen dabei systematisch zusammenarbeiten.

Die an der Initiative teilnehmenden Kommunen entwickeln dazu jeweils einen eigenen Präventionsansatz, der aus drei Teilen besteht: einem individuellem Leitbild, das die Ziele der eigenen Präventionsarbeit konkretisiert, einer Präventionskette, die die vorhandenen Kräfte und Angebote in den Städten und Gemeinden bündelt und Angebote der Bereiche Gesundheit, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe und Soziales miteinander verknüpft, sowie einem sozialräumlichem Monitoring, das die Effekte in den einzelnen Kommunen untersucht.

Die Stadt Leverkusen erhält wie alle neuen Kommunen eine jährliche Förderung in Höhe von 30.000 Euro zur Koordinierung der Präventionsarbeit vor Ort. Gemeinsam mit den anderen teilnehmenden Kommunen arbeiten die Städte und Gemeinden in einem Netzwerk zusammen. Hier tauschen sie sich über gelingende Ansätze in der Prävention aus. Insgesamt werden für die Ausweitung von „Kein Kind zurücklassen!“ Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds in Höhe von insgesamt 2,3 Millionen Euro pro Jahr investiert.

Unter den neuen Kommunen befinden sich neben Leverkusen sieben weitere kreisfreie Städte: Aachen, Bochum, Bottrop, Herne, Köln, Krefeld und Mülheim. Daneben beteiligen sich acht Kreise: Kreis Coesfeld, Kreis Euskirchen, Kreis Herford, Kreis Lippe, Kreis Recklinghausen, Rheinisch-Bergischer Kreis, Kreis Siegen-Wittgenstein und Kreis Steinfurt. Und außerdem sind sechs kreisangehörige Städte nun Teil der Landesinitiative: Ahlen, Brühl, Dinslaken, Gummersbach, Monheim und Neuss.

Die Landesinitiative „Kein Kind zurücklassen!“ wurde zwischen 2012 und 2016 in einer Modellphase mit 18 Kommunen erfolgreich erprobt. Die Erfahrungen zeigen, dass Prävention wirkt und sich rechnet. Die Weltgesundheitsorganisation hat erst im November des vergangenen Jahres die Landesinitiative als gutes Praxisbeispiel in der Präventionsarbeit vorgestellt.


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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