Leverkusen: Blauzungenkrankheit bei einem Rind nachgewiesen


Archivmeldung aus dem Jahr 2006
Veröffentlicht: 19.09.2006 // Quelle: Stadtverwaltung

Heute wurde zum ersten Mal die Blauzungenkrankheit bei einem Rind in Leverkusen nachgewiesen. Der Rinderbestand ist gesperrt und die Tiere werden tierärztlich versorgt. Eine Behandlung mit einem zugelassenen Insektenbekämpfungsmittel hat der Tierhalter in Abstimmung mit seinem Hoftierarzt durchgeführt.

Das Gebiet der Stadt Leverkusen ist bereits seit einiger Zeit zum Gefährdungsgebiet erklärt worden. Am 08.09.2006 war die Erkrankung erstmals in Leverkusen nachgewiesen worden. Ein Schaf war erkrankt und musste wegen der zunehmenden Schwäche eingeschläfert werden. Alle Wiederkäuer in Leverkusen unterstehen seitdem der behördlichen Beobachtung.

Der Amtstierarzt macht nochmals eindringlich darauf aufmerksam, dass eine vorbeugende Behandlung aller Wiederkäuer mit einem zugelassenen Insektenbekämpfungsmittel ganz wichtig ist um eine Unterbrechung des Ansteckungskreislaufes durch die Abtötung der Mücken zu erreichen.

Da die Mücken, die das Virus übertragen, vornehmlich in der Dämmerung oder in den Morgenstunden unterwegs sind, müssen alle Wiederkäuer in der Zeit von 18:00 Uhr bis 7:00 Uhr des Folgetages in den Stall gesperrt werden. Das Aufstallungsgebot gilt nicht, wenn die Tiere sowie deren Ställe oder deren sonstige Standorte mit einem zugelassenen Insektizid behandelt werden. Dieses Arzneimittel ist beim Tierarzt zu beziehen. Das Insektizid muss entsprechend der Empfehlungen des Herstellers und den Vorgaben des Tierarztes angewendet werden.

Als Folge der Sperre gilt für alle Wiederkäuerhalter in Leverkusen, dass sie ihre Rinder, Schafe, Ziegen und auch andere Wiederkäuer nur mit Genehmigung des Veterinäramtes transportieren dürfen. Innerhalb des Gefährdungsgebietes, dass den gesamten Regierungsbezirk Köln und weite Teile im Süden des Regierungsbezirks Düsseldorf umfasst, ist nach derzeitigem Stand ein Transport mit Genehmigung des Veterinäramtes ohne weitere Auflagen möglich.

Für einen Transport aus der Gefährdungszone heraus ist eine Genehmigung und die Erfüllung von Auflagen erforderlich. Es muss dazu eine Behandlung von Tieren, Bestand und Fahrzeug mit einem zugelassenen Insektizid erfolgt sein. Einzelheiten und den aktuellen Stand der rechtlichen Bestimmungen sollte der Tierhalter vor jedem Transport beim Veterinäramt erfragen.

Jeder Halter von Wiederkäuern ist verpflichtet, sofern noch nicht geschehen, seinen Tierbestand beim Veterinäramt anzumelden. Hierzu zählen auch Haltungen einzelner Wiederkäuer.

Es sind Aufzeichnungen über den Bestand der Tiere in einem Tierbestandsregister zu führen. Täglich müssen alle Zugänge ( z. B. durch Zukauf oder Geburt ) und Abgänge ( z. B. Verkauf oder Tod ) von Tieren eingetragen werden.

Die Blauzungenkrankheit, von der neben Schafen, Ziegen und Rindern auch bestimmte Wildwiederkäuer betroffen sein können, verursacht nach einer Inkubationszeit von 3 – 7 Tagen Fieber, Blutungen, Fressunlust, Lahmheit, starkes Speicheln und blutige Veränderungen an den Schleimhäuten sowie häufig eine Blaufärbung der Zunge. Die befallenen Schafe und Ziegen sterben meist nach 2 bis 8 Tagen. Bei Rindern sind die Symptome milder und es sterben etwa 5 % der Tiere. Schafe und Ziegen tragen bis zu 60 Tage, Rinder bis zu 100 Tage das Virus in der Blutbahn.

Die Tierseuche ist für den Menschen ungefährlich. Der Genuss von Fleisch, Milch oder Milchprodukten stellt keinerlei Gesundheitsgefahr für Menschen dar.

Bei Rückfragen ist das Veterinäramt unter der Rufnummer 0214/406-3901 oder über die Email-Adresse: veterinaeramt@stadt.leverkusen.de erreichbar.


Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

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