KI-AG Leverkusen: Jugendliche präsentieren eigene KI-Projekte im Probierwerk

09.07.2026 // Quelle: Stadtverwaltung

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Fünfzehn Jugendliche aus Leverkusen haben im Probierwerk ihre eigenen KI-Projekte vorgestellt. In der KI-AG des lev_creation_lab hatten sie ein halbes Jahr lang in Teams an Lösungen mit Künstlicher Intelligenz gearbeitet. Unterstützt wurden sie dabei von Fachleuten aus Wirtschaft und Stadtverwaltung. Gezeigt wurden unter anderem eine App für den Schulalltag, ein KI-Spiel, ein Online-Escape-Room und eine Sensorlösung fürs Lüften von Klassenräumen. Den Gesamtsieg holte sich die Sport-App „Athletic IQ“, die beste Präsentation gewann „Aurora 7“. Der nächste Durchlauf der KI-AG startet im September 2026.

15 Jugendliche aus Leverkusen haben ein halbes Jahr lang in der KI-AG des lev_creation_lab eigene Projekte mit Künstlicher Intelligenz entwickelt – und diese vergangenen Dienstag im Probierwerk Leverkusen einem breiten Publikum vorgestellt. Den Gesamtsieg holte die Sport-App „Athletic IQ".

Von der Theorie zur eigenen KI-Anwendung

Künstliche Intelligenz beschränkt sich längst nicht mehr auf schnelle Antworten im Chat. Das haben 15 Schülerinnen und Schüler in der KI-AG des Leverkusener lev_creation_lab hautnah erfahren. Über ein halbes Jahr hinweg arbeiteten sie in Teams daran, mit KI eigene Ideen zu entwickeln und Lösungen für reale Probleme zu bauen. Unterstützt wurden sie dabei von Fachleuten aus Wirtschaft und Stadtverwaltung, die zeigten, wie Künstliche Intelligenz im Berufsalltag tatsächlich eingesetzt wird.

Projektkoordinator Felix Schwanke, der die KI-AG konzipiert und koordiniert, brachte das Ziel auf den Punkt: „Künstliche Intelligenz soll in der KI-AG greifbar und erlebbar werden. Es soll klar werden: KI ist ein Werkzeug, das uns hilft, unsere Ideen umzusetzen und Probleme zu lösen."

Wirtschaft und Stadtdigitalisierung als Partner

Als Kooperationspartner begleitete das Leverkusener KI-Unternehmen SODEFA die AG mit seiner Lösung „TeamPilot". „Für uns bei SODEFA ist KI dann erfolgreich, wenn sie Menschen befähigt, ihre Ideen einfacher und besser umzusetzen. Besonders beeindruckt hat uns, mit welcher Kreativität und welchem Praxisbezug die Teams ihre eigenen Lösungen entwickelt haben", sagte Mareike Adamy von SODEFA.

Erstmals war in diesem zweiten Durchlauf auch der städtische Fachbereich Digitalisierung mit dabei. Thomas Fischer und Ronja Utescher vom Digitalisierungsbereich der Stadt Leverkusen erläuterten den Jugendlichen, wie Sensordaten erhoben und mithilfe von Automatisierung und KI kommunale Herausforderungen bewältigt werden können. „Es war uns wichtig zu zeigen, dass KI nicht nur eine technische Spielerei ist, sondern uns als Gesellschaft auch tatsächlich bei kommunalen Herausforderungen helfen kann", so Fischer. Utescher ergänzte: „Da wächst eine ganze Generation heran, die mit Unterstützung von KI demnächst Umweltdaten effizienter auswerten und unsere Städte resilienter machen können."

Weitere Referentinnen und Referenten kamen von einem internationalen Software-Unternehmen (Cyber-Security), einem KI-Kreativitätsexperten, der Unternehmensberatung St.Oberholz Consulting sowie der EVL.

Markt der Möglichkeiten: Sechs Projekte, große Vielfalt

Im Probierwerk Leverkusen präsentierten die sechs Teams ihre Ergebnisse zunächst in einem offenen „Markt der Möglichkeiten", bei dem Besucherinnen und Besucher die Projekte anschauen und teils selbst ausprobieren konnten. Die Bandbreite war beachtlich: eine App zur Organisation des Schulalltags, ein KI-generiertes Spiel, das sich je nach Entscheidungen des Spielers neu gestaltet, ein Online-Escape-Room zum Thema KI-Wissen sowie eine intelligente Sensorlösung, die beim Lüften im Klassenzimmer hilft.

Anschließend pitchten die Teams ihre Projekte auf der Bühne vor einer Fachjury. Kai Wenk von der EVL, der die Jury als Referent der KI-AG verstärkte, beschrieb die Bewertung als echte Herausforderung: „Die Entscheidung ist uns wirklich nicht leichtgefallen, denn das hohe Niveau und die unterschiedlichen Ansätze haben den Vergleich zu einer echten Herausforderung gemacht."

„Athletic IQ" holt den Gesamtsieg

Bezirksbürgermeister Krampf zeigte sich vor der Preisverleihung begeistert: „In Leverkusen ist viel Potenzial und Ideenreichtum für die Gestaltung der Zukunft der Stadt vorhanden." Den Gesamtsieg sicherte sich schließlich das Team von Abhiram und Leonidas mit der App „Athletic IQ". Unter dem Motto „Mehr als nur Fitness – das ist Athletic IQ" soll die Anwendung Talente in der Sportstadt Leverkusen fördern und beim individuellen Training sowie der Regeneration unterstützen.

Den Award für die beste Präsentation erhielt das Team von Ananya und Rutvika mit dem Online-Escape-Game „Aurora 7", das Nutzerinnen und Nutzer spielerisch über Risiken von KI aufklärt.

Nächste KI-AG startet im September 2026 an der Sekundarschule

Die KI-AG und die Angebote des lev_creation_lab werden durch Förderung des Landes NRW und der EU ermöglicht. Ab September 2026 startet die KI-AG erneut – dann an der Sekundarschule Leverkusen. Anmelden können sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 aus Leverkusen über die Website des lev_creation_lab, auf der in den nächsten Tagen neue Kurse freigeschaltet werden.


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Themen aus dem Artikel: Stadt Leverkusen, Probierwerk

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis einer Pressemitteilung erstellt.
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