Das Bild, das wir uns von der Vergangenheit machen, ist zu einem nicht geringen Teil von historischen Bildern geprägt. Diese muss man aber zu interpretieren wissen, um ihre Aussagemöglichkeiten angemessen ausloten zu können.
Die Stadt Jülich wurde in der Zeit zwischen 1815 und 1914 auf vielfältige Weise im Bild festgehalten. Die Spanne reicht von den vedutenhaften Stadtansichten des jungen Künstlers Johann Wilhelm Schirmer über unzählige Pläne der Festungsanlagen aus der preußischen Militärverwaltung bis zu einer Flut von Photographien, die das Leben der Garnison und der beiden Militärschulen um 1900 festhalten.
Der Vortrag zeichnet anhand der historischen bildlichen Darstellungen die Geschichte der Stadt und die Entwicklung ihres Erscheinungsbildes im preußischen Jahrhundert nach. Dabei geht es vor allem auch um die Spuren, die der preußische Staat im Laufe der Zeit im Stadtbild hinterlassen hatte, die aber vor allem durch die Zerstörungen infolge des Zweiten Weltkriegs weitgehend wieder verwischt wurden.
Referent: Herr Guido von Büren
Weitere Informationen unter: www.preussisches-jahrhundert.de
Mittwoch, 5. Oktober 2016 um 18:30 Uhr
im Kaminzimmer der Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-
Haus-Vorster Straße 6
51379 Leverkusen (Opladen)
Der Eintritt ist frei. Spenden erbeten.
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