Fünf Leverkusener Schulen als „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet

Oberbürgermeister Richrath ehrt die Einrichutngen mit einer Baumpflanzung

Archivmeldung aus dem Jahr 2020
Veröffentlicht: 23.11.2020 // Quelle: Gut Ophoven

Oberbürgermeister Uwe Richrath pflanzte am Freitagmittag gemeinsam mit Britta Demmer und Hans-Martin Kochanek vom NaturGut Ophoven einen Faulbaum auf dem Gelände des Umweltbildungszentrums (an der Dechant-Krey-Str.). Mit dem bienenfreundlichen Baum ehrte er die fünf Leverkusener Schulen (Gesamtschule Schlebusch, Marienschule, GGS Hans-Christian-Andersen, Landrat Lucas Gymnasium und Sekundarschule), die vom NRW-Landesprogramm im Sommer als „Schulen der Zukunft“ ausgezeichnet wurden. Das Landesprogramm begleitet Schulen und Netzwerke dabei, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) für die Unterrichts- und Schulentwicklung zu nutzen. Die offizielle Ehrung fiel im Sommer aufgrund der Corona-Pandemie aus. Auch am Freitag konnten wegen des Teil-Lockdowns keine Vertreter der Schulen anwesend sein.

„Die fünf Schulen haben sich in den letzten vier Jahren in zahlreichen Aktionen mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt. Sie haben sich beispielsweise intensiv bemüht die Artenvielfalt im Umfeld der Schule zu erhöhen“, erklärt Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGuts Ophoven. Es wurden Schulgärten angelegt und ausgebaut, Nisthilfen für Wildbienen angefertigt, bienenfreundliche Bäume gepflanzt und die Bevölkerung mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen informiert und motiviert, sich für die biologische Vielfalt einzusetzen. „Das NRW-Landesprogramm hilft Schulen dabei, Themen der Nachhaltigkeit in den Schulalltag zu integrieren.“, erklärt Oberbürgermeister Richrath. Er ruft alle Schulen in Leverkusen auf, das Angebot des NRW-Schul- und Umweltministeriums zu nutzen und an der nächsten „Staffel“ des NRW Landesprogramms „Schule der Zukunft“ teilzunehmen.
Als BNE-Regionalzentrum unterstützt das NaturGut Ophoven die Einrichtungen beratend und koordiniert die Netzwerkarbeit. „Die Schulen legten gemeinsam in einer Kleingartenanlage in Leverkusen-Hitdorf einen bienenfreundlichen Garten an. Jede Schule steuerte etwas bei wie Pflanzen, Nisthilfen oder halfen beim Umgraben und Anlegen der naturnahen Beete“, berichtet Netzwerkkoordinatorin Britta Demmer. Zudem wurde von der GS Schlebusch eine Petition für bienenfreundliche Bäume im Stadtgebiet initiiert. „Alle anderen Schulen halfen bei der Unterschriftensammlung“, so Demmer. „Die Schulen profitieren davon, gemeinsam zu arbeiten, sich gegenseitig zu unterstützen und sich auszutauschen.“ Die Vernetzung sei ein wichtiges Element des Programms, so Demmer.

Hintergrund zum Landesprogramm „Schule der Zukunft“
Das Landesprogramm „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ wird vom Umweltministerium und vom Schulministerium des Landes Nordrhein-Westfalen getragen. Das Programm unterstützt Schulen dabei, Bildung für nachhaltige Entwicklung zum Bestandteil ihrer Unterrichts- und Schulentwicklung zu machen. Lehrer/innen sowie Schüler/-innen können an kostenlosen Workshops zu unterschiedlichen Themen der nachhaltigen Entwicklung teilnehmen. Für die Arbeit an der Schule ergeben sich außerdem interessante Partnerschaften mit anderen Bildungsakteur/-innen. In Netzwerken unterstützen sich die Einrichtungen gegenseitig bei der Bildungsarbeit.
www.sdz.nrw.de

Im Rahmen des NRW-Landesprogramms „Schule der Zukunft“ beschäftigten sich die Schulen mit folgenden Themen:
Gesamtschule Schlebusch: „Mit Bienen in die Zukunft" geht es für die GLS schon seit 1992 mit Schulimkerei und Bienengarten. Heute ist das Projekt vielfältig vernetzt: Bienen und BNE sind Thema in verschiedenen Schulfächern, für sie werden Schutzmaßnahmen durchgeführt (z.B. Obstwiesen und Steinmauern angelegt) und mit ihnen wird Entwicklungshilfe und Öffentlichkeitsarbeit betrieben. Seit der Kooperation mit dem NaturGut Ophoven ist klar: Bienen sind der "brummende Motor" der BNE an der GLS - jetzt und auch in der Zukunft,

GGS Hans-Christian-Andersen: Schüler, Eltern und Lehrer haben in Zusammenarbeit mit dem Kleingartenverein Hitdorf, in dessen Gelände der bestehende Schulgarten liegt, den Bau und die Ausgestaltung des grünen Klassenzimmers bewältigt. So steht dieses seit einiger Zeit den Kindern zum Arbeiten, Forschen und Experimentieren mitten im Grünen zur Verfügung. Dieses ist ein idealer Lernort, in dem Kinder naturnahe Zusammenhänge durch Forschen, Experimentieren, Entdecken und Gestalten erfahren und erlernen können.

Landrat Lucas Gymnasium: Nachdem im Jahre 2018 die Arbeiten an der Schulfassade beendet wurden, stellte die Stadt Leverkusen auf dem Gelände des ehemaligen Schulgartens die Grundstrukturen für den neuen Schulgarten her. Mit Beginn diesen Jahres konnten Schulklassen der Unter- und Mittelstufe die Arbeiten im Garten wieder aufnehmen. Seither wurden viele Beete für Nutzpflanzen neugestaltet, ein großer Teich neu angelegt, mit Hilfe des NaturGuts Ophoven eine Wildbienennistwand errichtet und Blumenwiesen ausgesät.

Marienschule: Die Marienschule kümmert sich um soziales Engagement und Umweltschutz zum Erhalt der Zukunft. Die vier Pfeiler des Projekts umfassen die Arbeit mit Misereor, die FairTrade-AG, den Wettbewerb Everybody Kehrs und die Bienen- und Garten-AG. Kern des Projekts ist die Vernetzung dieser vier Pfeiler unter dem Nachhaltigkeitsgedanken sowie der Ausbau der Fair Trade-AG und des internen Schulwettbewerbs Everybody Kehrs in Zusammenarbeit mitaußerschulischen Netzwerkpartnern.

Sekundarschule: An der Sekundarschule entstand eine Imker AG. Nach der Standortsuche auf dem Schulgelände wurden zwei Bienenvölker aufgestellt. Die Schülerinnen und Schüler wurden im Rahmen einer AG in die Themen Bienenhaltung, Bienenschutz und Imkerei eingeführt und mit den notwendigen Arbeitsschritten vertraut gemacht. Nach den Ferien soll bereits gemeinsam Honig geschleudert werden. Das Projekt soll am Beispiel der Bienen zeigen, wie sich nachhaltiges Handeln realisieren lässt


Ort aus dem Stadtführer: Schlebusch, Marienschule
Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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