Es geht los: Stadt Leverkusen macht den Fußverkehrs-Check NRW 2024

16.04.2024 // Quelle: Stadtverwaltung

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Leverkusen ist seit 2016 Mitglied im landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung. Minister Krischer betont die Bedeutung von fußgängerfreundlichen Wegen und Plätzen. Zwölf weitere Kommunen, darunter Leverkusen, nehmen an den Fußverkehrs-Checks NRW teil, um Fußwege attraktiver und sicherer zu gestalten. In Leverkusen sollen konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Fußgängerfreundlichkeit in Manfort umgesetzt werden. Der Fußverkehrs-Check NRW bietet eine bewährte Methode zur Evaluation und Verbesserung der Fußgängersituation in Städten und wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

In dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung ist Leverkusen seit 2016 Mitglied. „Gehen hält fit und ist gut fürs Klima“, sagte Minister Krischer bei der Urkundenübergabe im Verkehrsministerium. „Um sicher und bequem zur Arbeit, in die Schule oder zum Einkaufen zu gehen, brauchen wir fußgängerfreundlich gestaltete Wege und Plätze. Mit den »Fußverkehrs-Checks« unterstützen wir Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen dabei, Fußwege attraktiver und sicherer zu machen. Ich freue mich, dass jetzt zwölf weitere Kommunen – von der rheinischen Stadt Leverkusen bis zur Stadt Löhne im Kreis Herford – unser Angebot annehmen. Gemeinsam sorgen wir für eine höhere Lebensqualität in der Stadt und auf dem Land.“

Gemeinsamer Einsatz für Fußgänger

Die Fußverkehrs-Checks NRW sind ein Angebot des Zukunftsnetz Mobilität NRW, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung. Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS), erläutert das Prinzip: „Der Fußweg ist ein wichtiger Bestandteil der Mobilitätswende. Auch wir als Verkehrsverbund beachten das, etwa beim Aufbau von Mobilstationen. Deshalb ist es uns wichtig, als Träger des Zukunftsnetz Mobilität NRW die Förderung des Fußverkehrs auch auf kommunaler Ebene zu unterstützen.“ Durch den Austausch zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerinnen und Bürger kann so auch die Beteiligungskultur gestärkt werden.

Um einen professionellen und zielführenden Ablauf zu gewährleisten, begleitet und moderiert ein Fachbüro den Prozess und wertet die Ergebnisse aus, damit die Stadt Leverkusen darauf bei Bedarf mit konkreten Maßnahmen aufbauen kann. 38 Kommunen hatten sich landesweit beworben, zwölf bekamen den Zuschlag. Für die Gewinner des Wettbewerbs ist der gesamte Check kostenlos, er wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Konkrete Pläne in Leverkusen

Für Leverkusen gibt es schon konkrete Pläne. Die zwei Begehungen sowie der Auftaktworkshop und die Abschlussveranstaltung sollen in Manfort stattfinden, denn gerade in diesem Stadtteil werden leverkusen-typische Fehlentwicklungen deutlich. Der Stadtteil ist von Verkehrsstraßen durchzogen und dadurch nicht überall fußgängerfreundlich. Ziel des Fußverkehrs-Checks ist es deshalb, die Fußgängerfreundlichkeit im Stadtteil Manfort zu evaluieren und zu verbessern. „Indem alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gleichwertiger behandelt werden, ist der Fußverkehrs-Check ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Umsetzung unseres Mobilitätskonzeptes Leverkusen 2030+“, betont Alexander Lünenbach, Beigeordneter für Bürger, Umwelt und Soziales. „Der Fußverkehrs-Check ermöglicht es uns, systematisch aufeinander aufbauende Maßnahmen für das gesamte Stadtgebiet zu entwickeln.“

Die Begehungen sollen voraussichtlich im Spätsommer nach den Sommerferien stattfinden. Die Termine werden frühzeitig mitgeteilt.

Bewährte Methode für Kommunen

Seit 2019 bietet das Zukunftsnetz Mobilität NRW seinen Mitgliedern den Fußverkehrs-Check NRW an. Die bewährte Methode enthält mehrere Bausteine. Begehungen sind das Kernstück – sie geben den Teilnehmenden vor Ort die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen zu diskutieren. Es folgt eine Stärken-Schwächen-Analyse sowie die Erstellung eines Maßnahmenplans mit Prioritäten, die gemeinsam von Bürgern und Experten erarbeitet werden.

Die verschiedenen Etappen werden von einem Planungsbüro begleitet, das die Veranstaltungen moderiert, die Themen bündelt und die Ergebnisse zusammenfasst. Zum Abschluss bekommt jede teilnehmende Kommune eine Auswertung und Handlungsempfehlung. Die Umsetzung ist freiwillig, das Zukunftsnetz Mobilität NRW berät die Kommunen auf Wunsch zur Generierung möglicher Fördermittel. Die Kosten des Checks werden vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Nordrhein-Westfalen übernommen.

Zukunftsnetz Mobilität NRW: Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH, Landesgeschäftsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW, Sharon Beatty, Tel: 0221/ 20808-746, E-Mail: sharon.beatty@vrs.de


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Themen aus dem Artikel: Sommerferien, Stadt Leverkusen

Kategorie: Verkehr
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