Parallel zur heutigen ersten Lesung im Düsseldorfer Landtag des Kabinettsentwurfes „zur Änderung des Polizeiorganisationsgesetzes“, das u. a. die Zusammenlegung des Polizeipräsidiums Leverkusen mit Köln vorsieht, hat heute Horst Schweitzer, Vorsitzender der Leverkusener Gewerkschaft der Polizei, auf dem Marktplatz in Opladen den Startschuss für eine Unterschriftenaktion „Wir wollen keine Eingliederung nach Köln - Unsere Polizei in LEV muss leben“ gegeben.
Ziel der Leverkusener Polizei-Gewerkschafter ist es, innerhalb von vier Wochen so viele Protestunterschriften wie möglich zu sammeln und mit der NRW-Landesregierung in einen Dialog über Alternativen einzutreten.
Volle Unterstützung für die Unterschriftenaktion kommt dabei von Oberbürgermeister Ernst Küchler wie auch von allen Ratsfraktionen, die den Erhalt des Leverkusener Polizeipräsidiums bereits am 11. Januar 2006 mit einer einstimmigen Resolution an die Landesregierung gefordert hatten.
Heute bekräftigte er noch einmal: „Die Leverkusener Polizei ist eine der kleineren aber eine äußerst leistungsfähige Behörde, die optimal aufgestellt ist und sehr effizient arbeitet. Leverkusen braucht auch weiterhin eine orts- und bürgernahe Polizei!“
Darüber hinaus hat sich Oberbürgermeister Küchler bereits mit einem Brief an NRW-Innenminister Ingo Wolf gewandt und ihn zum direkten Gespräch nach Leverkusen eingeladen.
Unterstützt wird die Unterschriftenaktion auch von einer Vielzahl von Leverkusener Unternehmen, Vereinen und Privatleuten, die die Unterschriftenlisten vor Ort verteilen.
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