Stadtplan Leverkusen
16.10.2020 (Quelle: Gut Ophoven)
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26 Grundschüler besuchten Herbstakademie auf dem NaturGut Ophoven


Forschen, erleben lernen

„Die Kanten der Röhrchen muss gut gefeilt werden, damit sich die Bienen beim rein- und rausfliegen nicht verletzten“, erklärt Cordula von der Bank vom NaturGut Ophoven den Ferienkindern. Sorgfältig basteln 12 Jungen und Mädchen am Freitagmorgen Nisthilfen mit Bambusröhrchen, die in eine Blechdose mit Lehmboden gesteckt werden. „ Wir brauchen die Wildbienen, damit sie unsere Obstbäume bestäuben und alle anderen Pflanzen“ erklärt die neunjährige Valentina aus der Don Bosco Schule. Sie und 25 weitere Leverkusener Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klasse nehmen in diesem Jahr an der einwöchigen Herbstakademie teil, die von der Bürgerstiftung Leverkusen finanziert wurde.

In der vergangenen Woche verbrachten die Kinder viel Zeit draußen. Mit Spielen, Experimenten und kleinen Forschungsaufträgen sollten die Jungen und Mädchen die Bedeutung der Artenvielfalt kennen lernen. Besonders spannend fand der neunjährige Paul das Naturmemory im Eierkarton: Im inneren Deckel seines Kartons waren sechs Bilder von Pflanzen und Materialien aufgeklebt. Er sollte sie nun auf dem Gelände des NaturGuts suchen. „Das hat richtig Spaß gemacht“, so der Neunjährige und es sei kein Problem für ihn gewesen. Außer dem Schneckenhaus habe er alle anderen Gegenstände wie besondere Steine, Blumen und Baumfrüchte gefunden.

Auch bei der Kartierung der Wildblumen- und der Spielwiese waren die Schüler und Schülerinnen begeistert dabei, berichtet die pädagogische Leitung von der Bank. Sehr schnell haben sie den Unterschied zwischen den beiden verschiedenen Flächen bemerkt. „Auf der Wildblumenwiese haben wir 122 verschiedenen Arten gezählt und auf der Spielwiese nur 15“, berichtet Charlotte. Die Wildblumenwiese sei viel besser für die Natur, weil sie viel mehr Nahrung für die Bienen biete, weiß die Neunjährige. „Außerdem speichert die Wildblumenwiese viel mehr CO2 als der Spielrasen“, ergänzt Paul.

„Die Sparkasse Leverkusen und die Bürgerstiftung Leverkusen freuen sich darüber, dass die Kinderakademie wieder stattfinden konnte“, so Manuel Bast von der Bürgerstiftung Leverkusen. In Zeiten von Corona sei dies ja nicht selbstverständlich. „Die Kinder haben so ein einmaliges Erlebnis gehabt“, erklärt er. Sehr gerne habe die Stiftung die Herbstakademie wieder unterstützt, weil ihnen der nachhaltige Umgang mit der Natur, der Umwelt und den Tieren wichtig sei. Zum 17. Mal nahmen an Natur und Umwelt interessierte Leverkusener Grundschülerinnen und -schüler an der Herbstakademie auf dem NaturGut Ophoven teil.

Cordula von der Bank war begeistert von den interessierten und motivierten Feriengästen, die bei schlechtem Wetter auch im Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt fleißíg mitgearbeitet haben. Dort haben sie nicht nur die Ausstellung zum Klimaglück besucht, bei der es um den Klimawandel auf verschiedenen Kontinenten geht, sondern auch Experimente zu Elektrizität durchgeführt und den Verbrauch von Haushaltsgeräten überprüft. Mit Solarspielzeug wurden kleine Gefährte gebastelt und mit Taschenlampen zum Laufen gebracht. „Bei den jungen Leverkusener Forschern ist bereits ein ausgeprägtes Verständnis für Natur- und Ressourcenschutz zu erkennen“, freut sich von der Bank.


Bilder, die sich auf 26 Grundschüler besuchten Herbstakademie auf dem NaturGut Ophoven beziehen:
16.10.2020: Herbstakademie

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Letzte Änderung am 17.10.2020 22:17 von leverkusen.
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