Stadtplan Leverkusen
03.12.2019 (Quelle: KulturStadtlev)
<< Wanderausstellung „Vielfalt der Region“ in Leverkusen zu sehen   Klimakonferenz in Leverkusen >>

Donlon Dance Collecitve Heroes


Drei Choreographien von Marguerite Donlon

Die irische Choreographin Marguerite Donlon (2001 bis 2013 Ballettdirektorin des Saarländischen Staatstheaters und als freie Choreographien u.a. für Nederlands Dans Theater 2, Hubbard Street Dance Chicago, Rambert Dance in London und das Musiktheater im Revier (MiR) Gelsenkirchen tätig) ist für das Leverkusener Publikum keine Unbekannte, immerhin war sie mit der Saarbrücker Compagnie schon mit „Giselle: Reloaded“ und „Schwanensee – Aufgetaucht“ im Forum zu Gast. In Berlin gründete sie ihre eigene Company und kommt nun mit drei ihrer Erfolgs-Choreographien in einer ersten Tournee wieder ins Forum: „Ruff Celts“, „The Last Lifeboat“ und „Heroes“, letztere zu der unvergesslichen Musik von David Bowie.

Heroes: Mal selbstironisch, mal witzig, mal bizarr! So beschreibt die irische Choreographin Marguerite Donlon ihre Stücke. Mit Leichtigkeit verbindet Donlon in ihren Choreographien klassisches Handwerk mit zeitgenössischer Power. Diesen Spagat beherrschte sie schon als Solistin an der Deutschen Oper Berlin und übernahm ihn für sich als Choreographin. In ihren Kreationen zelebriert Marguerite Donlon die Tänzer und ihre persönlichen Stärken. Sie macht sie zu Helden der Bühne und des Alltags. Diese Helden („Heroes“) versammelt sie in ihrem Donlon Dance Collective um sich und gestaltet mit dem neu formierten Ensemble einen Abend, der drei Choreographien mit und über ihre Helden vereint.

Mit Ruff Celts zeigt Marguerite Donlon eine temporeiche und humorvolle Hommage an ihre Heimat Irland. Die Choreografin ist dafür bekannt, in ihren Werken dem klassischen Ballett, in dem sie zunächst als Tänzerin zu Hause war, den Weg ins Hier und Heute zu bereiten. Die 2016 bei der Visceral Dance Company in Chicago uraufgeführte Kreation ist ein mit irischem Esprit beseelter Schmelztiegel unterschiedlichster Tanzsprachen. Klassisches Ballett trifft auf Modern, Irish und Break Dance und die Tänzer und Tänzerinnen verleihen ihrer Performance durch hörbaren Atem und Kehllaute eine unmittelbare physische Kraft. Der Titel verrät nicht nur das markanteste Element der Kostüme, sondern enthält auch ein augenzwinkerndes Wortspiel: ruff bedeutet Halskrause und ist homophon zum Wort rough, das man mit rau übersetzen kann. Eine weiße Halskrause ist demnach auch das einzige Accessoire, das die schlichten schwarzen Trikots sowie Kniestrümpfe der Frauen und die schwarzen Kilts der Männer ergänzt. Keltische Wildheit prallt auf Zivilisation, moderne Abstraktion vereint sich mit der Mode der Renaissance, Historisches und Gegenwärtiges verschmelzen, Verstaubtes wird aus der Mottenkiste geholt – auf der Bühne kommt dafür reales Haarpuder zum Einsatz –, die künstlerische Auseinandersetzung mit Herkunft, Erbe und Tradition öffnet sich in Richtung Zukunft. Die äußerst vielseitige Musikcollage reicht unter anderem von der Irish Folk Gruppe par excellence, The Dubliners über Sinéad O’Connor und elektronische Musik des zeitgenössischen österreichischen Komponisten und Klangkünstlers Sam Auinger und macht das energiegeladene Tanzerlebnis auch zu einem musikalischen Vergnügen.

Last Lifeboat ist die Geschichte von Marguerite Donlon‘s Großtante Katherine Gilnagh, die im Alter von 16 Jahren den Untergang der Titanic überlebte.. Sie war der letzte Passagier auf dem letzten Rettungsboot. Der international gefeierte Komponist Dirk Haubrich hat zu einem Interview, das Katherine Gilnagh im Alter von 60 Jahren gab, eine elektronische Musikpartitur geschaffen, die an die fragliche Nacht erinnert.

Ruff Celts
Tänzer*innen: Jemima Rose Dean, Eoin Mac Donncha, Ciro Iorio, Ruan Martins, Dario Rigaglia, Annick Schadeck, Ambre Twardowski, Francesco Vecchione
Musik: De Dannan, Luke Kelly, Kíla, Sinead O’Connor, Claas Willeke

Last Life Boat
Tänzer*innen: Ambre Twardowski,, Francesco Vecchione
Musik: Komposition von Dirk Haubrich zu Tonaufnahmen mit Katherine Gilnagh

Heroes
Tänzer*innen: EoinMac Donncha, Ciro Iorio, Dario Rigaglia, Francesco Vecchione, Shori Yamamoto
Musik: David Bowie: „Fame“, „Fashion“, “Heroes“, “Jean Genie“, „Life on Mars?“, “Rebel Rebel“, „Space Odity“

Choreographische Assistenz und Einstudierung: Francesco Vecchione
Technische Leitung und Licht für das Gastspiel: Ernst Schiessl
Assistenz der Technischen Leitung: Axel Hack

Termin:
Mittwoch, 15. Januar 2019 19:30 – ca. 21:15 Uhr inkl. Pause
18:45 Uhr Einführung im Terrassensaal

Ort:
Forum (Großer Saal)

Karten:
36,50 € / 32,50 € / 27,50 € / 18,50 € Ermäßigungen möglich.

Kartenbüro im Forum, Tel. 0214-406 4113, Stadt-Info im City-Point (Tel. 0214-86 61-111), an allen bekannten Reservix-Vorverkaufsstellen, über Internet (www.kulturstadtlev.de) sowie eine Stunde vor der Veranstaltung an der Tageskasse


2 Bilder, die sich auf Donlon Dance Collecitve Heroes beziehen:
00.00.2019: Donlon - Ruff Celts
04.01.2018: Donlon - Heroes

Hauptseite     Anmerkungen     Nachrichtenübersicht     Impressum     Datenschutzerklärung    

Letzte Änderung am 08.12.2019 13:55 von leverkusen.
Es gibt bisher keine Kommentare zu dieser Meldung!

Einen neuen Kommentar zu dieser Meldung hinzufügen:
Name:
Email: (wird nicht veröffentlicht)
Titel:
Kommentar:
(Es sind keine Links erlaubt)
reCAPTCHA:
Spammen zwecklos:
  • Um das Formular abschicken zu können, muss das reCAPTCHA angeklickt werden
  • Einträge werden erst nach redaktioneller Begutachtung freigeschaltet


Follow leverkusen on Twitter