Die BAYER GIANTS Leverkusen haben am 22. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine beinahe perfekte Überraschung abgeliefert.

09.02.2026 // Quelle: Bayer Giants

Symbolgrafik Basketball

Das Team von Headcoach Michael "Mike" Koch unterlag dem Tabellenzweiten BG Göttingen auswärts denkbar knapp mit 63:65.

Die Leverkusenerinnen und Leverkusener präsentierten sich in der Sparkassen Arena vor rund 2.013 Zuschauern als ebenbürtiger Gegner und lieferten sich mit den favorisierten Niedersachsen eine Partie auf Augenhöhe, die bis zur Schlusssekunde spannend blieb. Trotz einer starken Leistung mussten sich die BAYER GIANTS am Ende geschlagen geben.

Spannung bis zur letzten Sekunde


Die Partie in Göttingen war kein Spektakel für Offensiv-Liebhaber. Beide Teams taten sich im Angriff schwer, was die hohe Qualität der Defensivarbeit auf beiden Seiten unterstreicht. Göttingens Trainer Fabian Strauß zollte den Farbenstädtern großen Respekt: „Riesigen Respekt an Leverkusen. Ich habe schon im Hinspiel gesagt: Das ist die ekligste defensive Variante, die Basketball-Deutschland seit langem gesehen hat. Aber auch das zeichnet Qualität aus, sie waren extrem gut vorbereitet.“ Diese defensive Stärke der BAYER GIANTS ermöglichte es ihnen, die Stärken des Spitzenteams aus Göttingen über weite Strecken der 40 Spielminuten zu egalisieren. Die Führung wechselte mehrfach, was die Ausgeglichenheit der Begegnung widerspiegelte.

Starker dritter Durchgang der GIANTS


Besonders zum Ende des dritten Viertels zeigten sich die Leverkusener von ihrer besten Seite und erspielten sich eine Sieben-Punkte-Führung zum Stand von 46:53. „Wir haben es in dieser Phase richtig gut gemacht, haben im Angriff wichtige Würfe getroffen und die BG überhaupt nicht zur Entfaltung kommen lassen“, resümierte BAYER-Trainer Michael „Mike“ Koch nach der Partie. Doch die BG Göttingen, ein früherer Bundesligist, drehte die Partie in der Schlussphase. Die Hausherren wirkten frischer und nutzten ihre Wurfchancen effizienter. Zwölf Sekunden vor dem Ende lagen die Göttinger mit 63:60 in Front. Die Chance, die Begegnung in die Verlängerung zu schicken, vergab Lök Wur mit einem verfehlten Distanzwurf.

Individuelle Glanzpunkte und positiver Trend


Trotz der knappen Niederlage gab es herausragende individuelle Leistungen auf Seiten der BAYER GIANTS. Center Dennis Heinzmann zeigte nach seinem starken Auftritt gegen Gießen eine weitere Steigerung: Er erzielte 17 Punkte, traf sieben seiner acht Freiwürfe und sicherte sich sensationelle 16 Rebounds, was ihm eine Effektivität von 30 einbrachte. Lök Wur überzeugte offensiv mit vier erfolgreichen Dreiern und blockte zudem drei Wurfversuche des Gegners (Effektivität: 19). Auch Sören-Eyke Urbansky scorte zweistellig mit 11 Punkten.

Headcoach Michael „Mike“ Koch fand trotz der Niederlage positive Worte: „Gratulation an Göttingen zu diesen zwei erkämpften Zählern in eigener Halle. Beide Mannschaften haben bis zur Schlusssekunde alles hineingeworfen, von daher kann ich meinen Jungs keinen Vorwurf machen.“ Er hob hervor, dass der Doppelspieltag seinen Tribut gefordert habe, die Möglichkeit zur Verlängerung gegen ein Spitzenteam jedoch bestand. Koch blickt optimistisch in die Zukunft der BAYER GIANTS Leverkusen: „Der Trend allerdings spricht für uns. Wir werden in der Verteidigung zusehends stärker, stellen unsere Gegner vor große Schwierigkeiten und stabilisieren uns. Wenn wir so weitermachen, bin ich mir sicher, dass wir noch einige Siege einfahren werden!“

Kategorie: Sport
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