Top 10 Artikel

der letzten 6 Monate

Platz 1 / 1324 Aufrufe

100 Geschenke für Kinder und Senioren in Leverkusen

lesen

Platz 2 / 1213 Aufrufe

Ehrenamtskarte NRW jetzt auch als App

lesen

Platz 3 / 1018 Aufrufe

Geschwindigkeitskontrollen in Leverkusen in der kommenden Woche

lesen

Platz 4 / 1017 Aufrufe

Leihrad: Wupsi fragt die Leverkusener

lesen

Platz 5 / 976 Aufrufe

Geschwindigkeitskontrollen in Leverkusen in der kommenden Woche

lesen

Platz 6 / 875 Aufrufe

Die S6 in Leverkusen wird voraussichtlich bis Ende März 2023 im Schienenersatzverkehr betrieben

lesen

Platz 7 / 851 Aufrufe

SpardaLeuchtfeuer fördert Sportvereine aus Leverkusen und Umgebung mit 250.000 Euro

lesen

Platz 8 / 847 Aufrufe

Wiesdorf: Unterführung der Carl-Rumpff-Straße am Chempark Leverkusen wird die Herbstferien über gesperrt

lesen

Platz 9 / 760 Aufrufe

Neue Interessen, Hobbys und Kontakte - Großes Interesse am Netzwerk „Aktiv vor und im Ruhestand“

lesen

Platz 10 / 747 Aufrufe

Der Leverkusener Denkmalkalender 2023 ist ab 10. September 2021 erhältlich

lesen

Klassik Sonntag in Leverkusen: Westdeutsche Simfonia Leverkusen präsentiert Bruckner

Außergewöhnliches im Dritten KlassikSonntag!
Veröffentlicht: 16.01.2023 // Quelle: KulturStadtLev

Dirk Joeres und die Westdeutsche Sinfonia Leverkusen in der Klassik am Sonntag am 22.01.2023 // Foto: Siegersbusch Film

„Clavierland“ nannte Mozart seine Wahlheimat Wien; hier wurde 1785 das d-moll-Konzert uraufgeführt, wie üblich vom Komponisten selbst und im Rahmen einer „Akademie“, eines Konzerts für Abonnenten wie musikalische Laufkundschaft. Mit seiner Balance zwischen Solo und Tutti und der Emanzipation der Holzbläser gilt es als sein erstes Klavierkonzert sinfonischen Zuschnitts. Dem Auftritt des Soloinstruments rollt das Orchester jedesmal aufs Neue den roten Teppich aus – ganz große Oper! Berückend der Ruhe ausstrahlende Mittelsatz, aufwühlend das vorwärtsdrängende Finale mit reizvollem Helldunkel. „Mittelalterliche Stadt – Morgendämmerung – von den Stadttürmen ertönen Weckrufe – die Tore öffnen sich – auf stolzen Rossen sprengen die Ritter hinaus ins Freie – Waldesrauschen“, notierte Bruckner zu seiner 4. Sinfonie, der „Romantischen“. Programmmusik? Speziell zum Finale befragt, äußerte der Komponist: „Ja, da woaß i selber nimmer, was i mir dabei denkt hab‘“. Die Romantik der „Vierten“ liegt mehr im organischen musikalischen Werden als in zeittypischem Mittelalterkitsch. Der Hornruf zu Beginn ist weniger Signal als vielmehr Keimzelle thematischer Gestalten, deren Werden und Vergehen von Brüchen und jähen Umschwüngen durchzogen ist. 

Das Programm des Klassik Sonntag in Leverkusen

UhrzeitProgrammOrt
11.00-12.40 h 

Morsbroicher Matinee
Einführung mit Musik & Gespräch: Dirk Joeres, Solist*in des Konzerts, Birgitta Franzen u.a. 

Eintritt für Konzertbesucher frei (übrige: 7,00 €/erm. 5,00 €) 

Schloss Morsbroich 

 

17.00-17.30 h Öffentliche Orchesterprobe
Der Blick in die Werkstatt – Eintritt frei! 
Forum (Gr. Saal) 
18.00 h     Sinfoniekonzert im Forum 
Eintritt: 41,50 bis 21,00 € (erm.: 22,50 bis 12,25 €) 

Forum (Gr. Saal) 

 

Der Besuch der Matineeveranstaltung ist für Konzertbesucher*innen kostenlos; der Besuch der Orchesterprobe (bei der Teile des Konzerts angespielt werden) ist für alle Interessenten kostenlos! Und natürlich muss niemand an allen Etappen teilnehmen – wer nur das Konzert besuchen will, kann dies gerne tun. Aber verpasst etwas. 

 Und so gut kommt der KlassikSonntag! an: 

 „Der … Sonntag kulminierte in einem fabelhaften Konzertabend… Das Publikum war hingerissen“, so die Zeitschrift „Das Orchester“ über die höchst erfreulichen Reaktionen auf den KlassikSonntag!. Im Herbst 2008 erstmals aufgelegt, hat sich der „KlassikSonntag!“ mit seinem innovativen Ganztagskonzept weit über die Grenzen Leverkusens hinaus einen Namen gemacht. Die Zeitschrift „FonoForum“ sprach von einem „Wunder“ und eröffnete mit dem KlassikSonntag! die Reportageserie „Außergewöhnliche Konzertreihen“; WDR und DLF sendeten ausführliche Features. Der KlassikSonntag! macht klassische Musik nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern auf anregende und spannende Weise für (fast) alle Sinne erlebbar – und das für Jung und Alt. Ein ganzer Tag rund um die Musik mit Einsichten und faszinierenden Hörerlebnissen! 

Wer ist Stefan Stroissnig?

Der 1985 geborene, österreichische Pianist Stefan Stroissnig studierte in seiner Heimatstadt Wien bei Oleg Maisenberg und am Royal College of Music in London bei Ian Jones und erhielt weitere künstlerische Impulse von namhaften Pianisten wie Daniel Barenboim oder Dmitri Bashkirov. Seine Tätigkeit als Solist und Kammermusiker führte ihn bereits auf alle Kontinente und in die wichtigsten Konzerthäuser Europas wie die Royal Festival Hall London, den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus oder die Berliner Philharmonie. Im Herbst 2014 debütierte er im Rahmen einer SüdamerikaTournee mit dem Orchester der Klangverwaltung München unter Enoch zu Guttenberg im Teatro Colón in Buenos Aires. 

Besondere Aufmerksamkeit erlangte Stroissnig durch seine Interpretationen von Werken Franz Schuberts und der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Unter anderem war er 2013 Solist in Olivier Messiaens „Turangalila-Symphonie“ in der Royal Festival Hall London. Er führte Werke u.a. von Friedrich Cerha, Claude Vivier, Johannes Maria Staud, Morton Feldman, Ernst Krenek, Peter Androsch sowie die Klavierkonzerte von John Cage und Pascal Dusapin auf. 

Als Kammermusiker spielt er mit Heinrich Schiff, Nobuko Imai, Shmuel Ashkenasi, Patricia Kopatchinskaja, Rainer Küchl, Patrick Demenga, Andreas Reiner, Viviane Hagner, Michael Collins, Isabelle van Keulen, Tatjana Masurenko, Alois Posch, Gábor Boldoczki, Sharon Kam oder dem Auryn-Quartett. Einladungen führten den Künstler u.a. zu den Salzburger Festspielen, zum Carinthischen Sommer, Internationalen Musiksommer Grafenegg, Klavierfestival Ruhr, Rheingau Festival, den Musiktagen Mondsee sowie dem Davos Festival. Außerdem war er 2014 Gast-Mitglied des Kammerorchesters Wien-Berlin auf dessen Europa-Tournee mit Jonas Kaufmann. Seine Einspielung der Vier Impromptus op. 90 von Franz Schubert sowie der Sonate h-Moll von Franz Liszt wurde vom Österreichischen Rundfunk mit dem „Pasticcio-Preis“ ausgezeichnet, und im September 2011 nahm er die Beethoven-Klavierkonzerte 2 und 4 mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Heinrich Schiff auf. 

2014 wurde Stefan Stroissnig von den Wiener Philharmonikern für den Credit Suisse Award 2014 nominiert. Von 2012 bis 2019 unterrichtete er als Senior Lecturer an der Kunstuniversität Graz. Seit Oktober 2019 ist Stefan Stroissnig Gastprofessor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 

Mehr Infos unter www.stefanstroissnig.com

Die Westdeutsche Sinfonia Leverkusen 

Als die Westdeutsche Sinfonia unter Leitung von Dirk Joeres 1991 ihr Debüt im Musikvereinssaal Wien gab, hob die Presse den „glasklaren klassischen Glanz“ des Klangbildes hervor. Inzwischen hat sich das Orchester auch Konzertsäle wie das Amsterdamer Concertgebouw, die Berliner Philharmonie, das Londoner Barbican und das Kennedy Center Washington erobert. 

Seine Gründung 1987 verdankt die Sinfonia einem originellen Konzept: führende Musiker von zehn nordrhein-westfälischen Orchestern (Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Mönchengladbach/Krefeld, Münster, Wuppertal) kommen in ihr zusammen. Das Orchester hat mit dem „KlassikSonntag!“ eine eigene Konzertreihe im Forum Leverkusen und geht auf Tournee in Europa und den USA. Seine erste CD-Einspielung erschien 1989; 1991 schrieb das Gramophone Magazine London anlässlich des Critics’ Choice Award für eine Brahms-CD: „superbes Orchesterspiel und ausdrucksstarke, durchdachte Interpretationen“. 

Das Repertoire der Sinfonia umfasst klassische Schwerpunkte wie sämtliche Beethoven- und Schubert-Sinfonien, die z. Zt. auch für einen CD-Zyklus eingespielt werden, aber auch Wiederentdeckungen und Uraufführungen etwa beim Beethovenfest Bonn und beim Schleswig-Holstein Musikfestival. Auch bei den Festivals von Bratislava, Budapest, Cheltenham, Ljubljana, London sind Dirk Joeres und die Westdeutsche Sinfonia wiederholt zu Gast. Anläßlich ihres Debüts im Großen Festspielhaus Salzburg in 2004, schrieben die Salzburger Nachrichten: „das Orchester ist vorzüglich konsolidiert in Spieldisziplin und Klangbalance. Joeres gehört zu jenen Dirigenten, die allemal wissen, wie Musik unmittelbar zum ‚Sprechen’ kommt.“

Wann findet der Klassik Sonntag statt?

Sonntag, 22. Januar 2023:

11:00 Uhr Einführung - Musik & Gespräch 
17:00 Uhr Öffentliche Probe 
18:00 Uhr Konzert 

Wo findet der Klassik Sonntag statt?

Veranstaltungsorte: 
Einführung: Schloss Morsbroich Gustav-Heinemann-Str. 80, 51377 Leverkusen
Öffentliche Probe und Konzert:  Forum (Großer Saal), Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen

Wo bekomme ich Tickets für den Klassik Sonntag und wo kann ich sie kaufen?

42,50-26,50 € (erm.: 23-15 €). Tickets gibt es im Kartenbüro Forum Tel. 0214-406 4113;  tickets@kulturstadtlev.de, bei reservix und hier: www.kulturstadtlev.de 


Ort aus dem Stadtführer: Grenzen
Denkmäler aus dem Artikel: Forum
Straßen aus dem Artikel: Am Büchelter Hof, Bruch, Gustav-Heinemann-Str, Holz
Themen aus dem Artikel: Das Orchester, KlassikSonntag!, ORF, Beethovenfest Bonn, Debut, Credit Suisse, Reservix

Bilder zum Artikel

Dieser Artikel wurde als Nachricht einsortiert in: Kultur
Bisherige Besucher auf dieser Seite: 240
Weitere Artikel vom Autor KulturStadtLev