Stadtplan Leverkusen
11.10.2020 (Quelle: Werkselfen)
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Werkselfen: Unglückliches 16:17 in Buxtehude


„Es war kein Spiel für Ästheten, aber wer auf gute Abwehrarbeit steht, der ist heute voll auf seine Kosten gekommen“, so Trainer Dirk Leun nach dem hart umkämpften 17:16 (6:7) seines Buxtehuder SV gegen den TSV Bayer Leverkusen. Während die Norddeutschen nach zuletzt drei Niederlagen endlich wieder ein Erfolgserlebnis einfahren konnten, blieb den Werkselfen nur die Erkenntnis, sich gegenüber dem letzten Auftritt in Bensheim deutlich gesteigert zu haben.
Sicherlich ein schwacher Trost, denn unter dem Strich blieb trotz ordentlicher Leistung nichts Zählbares hängen. „Es war ein kampfbetontes Spiel auf Augenhöhe, bei dem am Ende ein Unentschieden gerechter gewesen wäre“, fasste Renate Wolf das Geschehen treffend zusammen. Wolf, Urgestein der Bundesliga seit 1975, wird sich wohl an ihre Spielerinnenkarriere zurückerinnern müssen, um auf ein ähnlich torarmes Spiel zu stoßen.
In der ersten Halbzeit waren bereits 15 Minuten gespielt, als Zoe Sprengers der erst sechste Treffer zum 3:3 gelang. Ähnlich zäh ging es bis zum Halbzeitpfiff weiter. Beide Teams hatten ähnlich große Probleme, sich Torchancen herauszuspielen. Gelang es dann tatsächlich einmal, wurden diese leichtfertig vergeben oder wurden Beute der sehr starken Torhüterinnen Lea Rüther (BSV) und Kristina Graovac (TSV). So ging es folgerichtig mit einem dünnen 7:6 für die Bayer-Sieben in die Halbzeitpause.
Leverkusen erwischte den besseren Start in Hälfte zwei und führte vorübergehend mit zwei Toren. Doch die Gastgeberinnen kämpften sich wieder heran und konnten durch Lynn Schneider beim 14:13 (49.) erstmals nach dem Wechsel in Führung gehen. Als Buxtehude erneut durch Schneider sechs Minuten vor dem Abpfiff mit 16:14 führte, schien eine Vorentscheidung gefallen. Doch ein Doppelschlag von Zoe Sprengers brachte die Werkselfen zurück ins Spiel.
Am Ende bedeutete das Traumtor von Carolina Müller-Korn zum 17:16 (57.) den Heimsieg für Buxtehude, da die Leverkusenerinnen in den verbliebenen Minuten ihre durchaus vorhandenen Möglichkeiten nicht nutzen konnten.
„Ich hadere ein wenig mit dem Endergebnis, aber das ist so im Handball. In der Abwehr standen wir gut, aber im Angriff müssen wir noch weiter üben“, so Renate Wolf, für die es mit ihrer Mannschaft bereits am Mittwoch weiter geht.
Dann treten die Werkselfen zur Mitte der „englischen Woche“ zum Nachholspiel beim TuS Metzingen an (Anwurf: 19.30 Uhr).



Meldungen, die sich auf diese Meldung beziehen:
14.10.2020: Starke Werkselfen mit 25:23-Erfolg in Metzingen

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Letzte Änderung am 14.10.2020 15:46 von leverkusen.
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