Am 1. November 1903 wurde in Opladen die Eisenbahn-Hauptwerkstätte der preußischen Staatseisenbahn eröffnet, zunächst als Lokwerkstatt mit ca. 200 Arbeitern und Angestellten. Die Belegschaft ist in der Folge auf über 1000 Personen angewachsen, bis zum Ende des Jahrzehnts sogar auf über 2000 Personen; diese Personalstärke blieb danach bis auf kurzfristige Schwankungen, die allerdings zeitweise zwischen 1300 und 4900 Beschäftigten verliefen, langfristig unverändert. Auch in den Zeiten der Reichsbahn und der Bundesbahn hatte das Eisenbahn-Ausbesserungswerk bis zu seiner Schließung im Jahr 2003 eine besondere Bedeutung für die Stadtentwicklung Opladens. Zusammen mit einem Großteil der ebenfalls brachliegenden ehemaligen Gleisfläche am Bahnhof Opladen entsteht auf dem ehemaligen Gelände des Ausbesserungswerks unter dem Namen „neue bahn stadt:opladen“ seit 2010 ein neues Stadtquartier, auf dem auch der Campus der „Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften“ der Technischen Hochschule Köln untergebracht wird. Hierbei erfolgt teilweise eine Einbeziehung der historischen Bausubstanz und gelisteten Denkmäler.
Referenten: Prof. Dr. Buschmann, Vera Rottes
Mittwoch, 05.02.2020, 18:30-20:00 Uhr
Opladen, Funkenturm der KG Altstadtfunken Opladen von 1902 e.V., Bahnstadtchaussee 8
Eintritt frei
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