Stadtplan Leverkusen
28.12.2019 (Quelle: Werkselfen)
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Werkselfen gewinnen Krimi in Göppingen


Der Krimi am Freitag läuft ab sofort bei Eurosport. Die erste Liveübertragung im Free-TV in dieser Saison auf Eurosport 1 hielt was sie versprach. In einem am Ende dramatischen Spiel hatten die Werkselfen vom TSV Bayer 04 Leverkusen das bessere Ende für sich und entführten mit einem 29:28Sieg bei FRISCH AUF! Göppingen beide Punkte aus dem Schwabenlande.

Dabei hatte Mitte der zweiten Halbzeit vieles auf den zweiten Saisonsieg der Göppingerinnen hingedeutet. Vor der tollen Kulisse von 1.615 Zuschauern in der Hohenstaufenhalle, der berüchtigten „Hölle Süd“, führten die Grün-Weißen gegen die ganz in schwarz angetretenen Gäste aus dem Rheinland beim 22:16 in der 42. Minute bereits mit sechs Treffern.

„Wir haben ordentlich begonnen, lagen mit drei Toren vorne und gehen dann mit zwei Toren Rückstand in die Pause. Anfang der zweiten Halbzeit war keine Besserung in Sicht, sodass wir was machen mussten“, begründete Renate Wolf die dann von ihr vorgenommene Abwehrumstellung.

Die Bayer-Trainerin setzte Mareike Thomaier als vorgezogene Deckungsspielerin auf die Spielmacherin der Gastgeberinnen an – mit Erfolg.

„Wir wollten das aufgezogene, bis dahin erfolgreiche Spiel von Göppingen unterbinden und das ist gut gelungen. Die Abwehr konnte sich auf die übrigen Spielerinnen besser einstellen“, so Wolf, die dann verfolgen konnte, wie ihre Mannschaft Tor um Tor aufholte und fünf Minuten vor dem Ende durch ein Tor von Joanna Rode aus der zweiten Welle zum ersten Male in der zweiten Halbzeit in Führung gehen konnte.

Doch diese 26:25-Führung sollte nicht lange Bestand haben. Göppingen kam wieder zurück und ging rund 40 Sekunden vor dem Ende wieder mit 28:27 in Front. Als dann Johanna Schindler einen Strafwurf verursachte, steuerte der Krimi auf seine Höhepunkte zu. Zunächst verwandelte Svenja Huber den Siebenmeter sicher zum 28:28Ausgleich. FRISCH AUF! setzte dann alles auf eine Karte und nahm in Unterzahl die starke Torhüterin Jasmina Jankovic zugunsten einer sechsten Feldspielerin vom Feld. Zwar kam Romy Morl-Bachmann zum Wurf, doch Bayer-Keeperin Nele Kurzke konnte den Ball parieren und bediente postwendend per Gegenstoßpass die freistehende Joanna Rode, die den Ball im leeren Tor zum 29:28-Sieg der Werkselfen unterbrachte.

„Jetzt müssen wir uns erstmal kurz erholen, denn übermorgen geht es direkt weiter“ richtete die erleichterte Renate Wolf den Blick bereits auf Sonntag. Dann empfängt Leverkusen in der heimischen Ostermann Arena um 16.00 Uhr die HSG Bad Wildungen Vipers.


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Letzte Änderung am 28.12.2019 20:04 von leverkusen.
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