Am Sonntagabend (13. Mai) hat eine Wasserbüffelherde bei Leverkusen für eine mehrstündige Vollsperrung der Bundesautobahn 3 gesorgt. Nachdem eine Tierärztin den Bullen, zwei Büffelkühe und zwei Jungtiere betäubt hatte, hob die Feuerwehr die Tiere mit einem Kran auf einen Anhänger. In einer Scheune eines nahegelegenen Bauerhofs wachten sie unverletzt wieder auf.
Um 22.50 Uhr meldeten mehrere Zeugen die Herde auf der Fahrbahn im Bereich der Anschlussstelle Opladen. Da die Tiere zwischen den stehenden Fahrzeugen hin und her rannten und sogar über die Mittelschrammwand sprangen, sperrten Polizisten beide Fahrtrichtungen. Zwei Lkw-Fahrer halfen mit ihren Fahrzeugen den Bewegungsraum der mehrere hundert Kilo schweren Rinder einzugrenzen.
Die Tiere stammen von einer Weide in der Nähe der Autobahn. Nach einem Telefonat mit der Polizei erschien die Besitzerin der Büffel vor Ort. Wie die Herde aus dem Gehege ausbüxen konnte, ist noch unklar.
Der Verkehr staute sich zeitweise bis ins Autobahnkreuz Hilden und ins Autobahnkreuz Köln-Ost. Am Montagmorgen (14. Mai) gegen 6.30 Uhr gaben die Beamten die Autobahn in Richtung Oberhausen und gegen 7.45 Uhr in Richtung Frankfurt wieder frei.
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