Rückblick und Preisträger 2017 Schlebuscher „Schull- un Veedelszoch“


Archivmeldung aus dem Jahr 2017
Veröffentlicht: 26.02.2017 // Quelle: KG Grün-Weiß

Zunächst das Resümee zu Weiberfastnacht, dass nach Einschätzung der beteiligten Stellen nicht so negativ ausfiel wie in früheren Jahren, aber bezogen auf alkoholisierte Jugendliche erneut unerfreuliche Zustände brachte. Das Glasverbot hat seinen Zweck gut erfüllt, leider aber nicht den übermäßigen Alkoholkonsum junger Leute verhindert. Durch die starke Präsenz der Polizei rund um den Lindenplatz war die Stimmung weniger aggressiv als in Vorjahren.
Die KG „Grün-Weiß“ Schlebusch betont erneut: "im Straßenkarneval wollen wir keine alkoholisierten Unruhestifter, sie schaden unserem Brauchtum und dem Ansehen von Schlebusch !" Im Gegensatz hierzu feierten wieder viele Besucher des „Weibersturms“ und der Straßensitzung friedlich miteinander.

Der 30.Schlebuscher „Schull- un Veedelszoch“, am 25.Februar 2017, wurde von der veranstaltenden KG „Grün-Weiß“ Schlebusch als „traumhaft schön“ eingestuft. Der Wettergott erwies sich abermals als Schlebuscher und sorgte für gut Witterung. So war es nicht verwunderlich, dass eine riesige Besucherzahl nach Schlebusch strömte: nach Schätzungen von Polizei und Stadtverwaltung sahen rund 45.000 Jecke den Zoch. An der Fußgängerzone, vor dem Lindenplatz, wurde es zwar erneut eng, aber die Fußgängerzone war nicht so überfüllt wie letztes Jahr.
Damit zeigten die getroffenen Maßnahmen Erfolg, den Besuchern Alternativen anzubieten: der verlängerte Zugweg entzerrte die Situation. Die „Familienmeilen“ an der Reuterstraße, Gezelinallee bis Morsbroicher Straße wurden gut genutzt. Hier hatten sich noch mehr Familien mit kleinen Kindern eingefunden, die reichlich mit „Wurfmaterial“ beschenkt wurden.
Bei feierfreundlichen Temperaturen zeigte sich der 30.Jubiläumszoch äußerst farbenprächtige und ideenreich. Stadt Leverkusen, Malteser Hilfsdienst und die Ordnerdienste bewerteten den Zugverlauf als insgesamt erfreulich und sehr positiv.
Der Zoch zeichnete sich in diesem Jahr erneut durch originelle Ideen aus. Eine Jury prämierte die teilnehmenden Gruppen nach der kreativen Umsetzung des Zugmottos „In Schlebusch schlagen hoch die Wogen, weil im Dorf Piraten toben“. Die Entscheidung war bei der Vielzahl jecker Einfälle nicht leicht.

Preisträger des 30.Zochs:
Die tollen Ideen, Kostüme und Präsenz aller Schulen wurde gelobt und pro Schule mit 500,- Euro belohnt vom Förderverein für Brauchtum und Karneval in Lev.-Schlebusch e.V.. Die Werbe- und Fördergemeinschaft stiftete weitere 50 € pro Schule.
Den Pokal des Oberbürgermeisters, gestiftet von OB Uwe Richrath, erhält der Initiativkreis für Europäische Integration.
Der „Kamelle-Pokal“ mit 150 Euro, gestiftet durch Karl-Heinz Walter und Hans-Joachim Friedrich von den Karnevalsfreunden Manfort, geht an die Clowns der Telegraphenklause.
Den Otto Marx Gedächtnis Pokal erhält Spaß an d´r Freud.
Den Raimund Gietzen Pokal, gestiftet vom ehemaligen Bezirksvorsteher, erhält die KG Bullenwiese.
Die Fründe us Schliebesch gewannen den „Lehrreicher Pokal“, gestiftet von Franz K. Kämmerling.
Die Schlebuscher Clowns erhalten den Zugleiter-Pokal.
3 Geldpreise über je 100 Euro gestiftet von der Werbe- und Fördergemeinschaft gewannen: Spaß an d´r Freud, KG Bullenwiese und der Initiativkreis für Europäische Integration.
Geldpreise über je 50 Euro, gestiftet von den Jurymitgliedern:
von Dr. Eckart Krajewski an die Leverkusener Tanzteufel, von Theo Dick an Schmitz un Fründe, von Matthias Seyfahrt an Synlab Leverkusen, von Lutz Diese an die Jecken Schützen, von Egon Baumgarten an die Schlebuscher Herrmännchen.

Die Preise werden zu einem späteren Termin gemeinsam an alle Gewinner überreicht. Dann wird auch das neue Motto für die Session 2017/18 vorgestellt.
Die KG „Grün-Weiß“ Schlebusch dankt allen Zugteilnehmern für ihr großes Engagement und allen Sponsoren herzlich für die Unterstützung.

Sicht der Polizei
Tausende Jecken feierten am Samstagnachmittag den Karnevalsumzug in Leverkusen-Schlebusch. Insbesondere am Lindenplatz und im Verlauf der Fußgängerzone kam es nach dem Umzug zu mehreren körperlichen Auseinandersetzungen. Polizisten brachten die Aggressiven durch schnelles Einschreiten unter Kontrolle, sodass die friedlichen Jecken weiter ungestört Karneval feiern konnten.


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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