Wie Europa gelingt - Eine EU-Familienaufstellung


Archivmeldung aus dem Jahr 2016
Veröffentlicht: 28.12.2016 // Quelle: KulturStadtLev

Es tritt ein, was ewig im Raum stand: Die EU ist gescheitert, die Gemeinschaft löst sich auf.
Eine Hand voll europäischer Länder, die eben noch Mit-gliedsstaaten waren, kommen zu einer Familienaufstellung zusammen, um zu klären: Wie geht es nun weiter? Woran sind wir gescheitert? Wie werden wir beziehungsfähiger und verhindern damit eine nächste Katastrophe?
Schnell muss die Therapeutin erfahren, wie gespalten die Länder sind, welche Traumata nie bewältigt wurden und wo Ressentiments unversöhnlich aufeinanderprallen. Mit allen Mitteln arbeitet sie an der inneren Zerrissenheit der Länder, geht mit ihnen an ihre nationalen Grenzen und darüber hinaus, um herauszufinden, wie Europa gelingen kann.
Dass Familientherapie und EU-Krise ebenso unterhaltsam wie erkenntnisreich auf die Bühne gebracht werden können, zeigt dieser Theaterabend über die psychische Verfassung Europas.
„Wie Europa gelingt - Eine EU-Familienaufstellung“ von und mit Katja Hensel ist über 10 Jahre erfolgreich durch den deutschsprachigen Raum getourt. – „Darstellerin Katja Hensel, zugleich Autorin des Stücks, spielte lustvoll mit Klischees“, so Elske Brault im Deutschlandfunk und die Abendzeitung München schrieb begeistert: „Das Ensemble glänzt mit köstlichen Typen. So komisch kann Politik auf der Bühne sein.“ Das Stück wurde u.a. in Berlin, Hamburg, Bremen, Stuttgart und im Alten Plenarsaal in Bonn gespielt und fügt dem Spielzeitmotto „Auf der Suche“ eine besondere europäische Variation hinzu.

Nun hat Katja Hensel – aus gegebenen Anlässen – eine radikale Neufassung geschrieben, die im Januar 2017 als erstes in Nordrhein-Westfalen zu sehen ist:
Am 10.1.17, 20.00 Uhr, im Bühnenhaus Wesel,
am 11.1.17, 19.30 Uhr, im FORUM Leverkusen
und am 13.1.17, 20.00 Uhr, Stadthalle Jülich.

Katja Hensel studierte zunächst an der Schule für Schauspiel in Hamburg, nach einigen festen Engagements, u.a. am Schauspiel Essen und der bremer shakespeare company gründete sie u.a. mit der Regisseurin Christiane Pohle und den Schauspielerinnen Judith Huber und Barbara Wurster das Ensemble Labaolavache, mit dem sie einige Stücke produzierte, u.a. "sitzen in Hamburg " ( 3Sat-Fernsehpreis, internationale Gastspiele).
Es folgten Engagements in "Sommergäste" (Kampnagel Hamburg) und "Clavigo" (Schaupielhaus Zürich).
In Québèc/ Kanada arbeitete sie mit Jaques Lessard und Lou Simard ("The world is round" v. Gertrude Stein) und spielte dieses Stück viele Jahre auf Deutsch und Englisch.
Seit zehn Jahren arbeitet sie als Schauspielerin freischaffend (u.a. Dt. Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, Theater Freiburg, Schauspielhaus Zürich, sophiensaele Berlin, Schauspielhaus Bochum).
Außerdem studierte sie ein paar Semester szenisches Schreiben an der UdK Berlin, fünf ihrer Stücke werden vom S.Fischer Verlag vertreten. Zurzeit schreibt sie im Auftrag der Europäischen Kommission ein Theaterstück für die Europaschulen in Mecklenburg-Vorpommern. Ihre Stücke wurden bereits in fünf Sprachen übersetzt. Sie ist Gastdozentin für kreatives Schreiben an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf.
Seit einiger Zeit produziert sie auch selber: „Welche Droge passt zu mir?“, „Lotte und Luis“, "Grüne Lunge, blutiges Pflaster- Deutsche Städte operieren an ihrer Mitte" und „Wie Europa gelingt. Eine EU-Familienaufstellung“.

Von und mit Katja Hensel, Berlin
Regie: Carsten Golbeck
Mit Christian Dieterle (Finnland), Katja Hensel (Therapeutin), Christian Kaiser (Großbritannien), Uta Krause/Andreas Erfurth (Zypern), Michael Stobbe (Polen), Tilla Kratochwil (Tschechien) und Barbara Wurster (Spanien)

Mehr unter http://www.katjahensel.de

Termin: Mittwoch, 11. Januar 2017
19:30 – ca. 20:45 Uhr
Ort: Forum (Studio)

Karten:
Für die Vorstellung gibt es ggf. noch wenige Restkarten, Kartenpreis 19,50 €. Ermäßigung möglich.
Kartenbüro im Forum (Tel. 0214-406 4113), über Internet (www.kulturstadtlev.de) sowie eine Stunde vor der Veranstaltung an der Tageskasse


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

Kategorie: Politik,Kultur
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