Anders als etwa in Jülich sind aus Opladen nur wenige Stadtansichten aus dem 19. Jahrhundert überliefert. Die von politischen, wirtschaftlichen und technischen Faktoren beeinfusste Entwicklung des Ortes zu einer Verwaltungs- und Industriestadt am Vorabend des Ersten Weltkriegs spiegelt sich vor allem in Karten. Sind es in den ersten Jahrzehnten dieses Jahrhunderts vorwiegend geografisch bedingte Standortfaktoren, die das Stadtbild prägen, lassen sich seit der Jahrhundertwende zunehmend der Gestaltungswille engagierter Verwaltungsleute und Elemente einer bis heute wirksamen planvollen Stadtentwicklung beobachten. So ist es möglich, am Beispiel der rheinisch-bergischen Kleinstadt charakteristische Elemente der Urbanisierung in der preußischen Rheinprovinz aufzuzeigen. Eintritt frei!
Vortrag von Gabriele John im Rahmen der Leverkusener Kamingespräche
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