Für fast einhundert Jahre bestand im 16. Jahrhundert mit den vereinigten Herzogtümern Jülich-Berg und Kleve-Mark am Niederrhein ein größeres Territorium, das jedoch zu Beginn des 17. Jahrhunderts wieder auseinanderbrach. Territorialpolitik war dabei nicht nur von den Unwägbarkeiten der dynastischen Erfolge abhängig, sondern immer auch eingebunden in die vielfältigen machtpolitischen Interessen der europäischen Großmächte.
Der Vortrag beleuchtet die Territorialentwicklung in Jülich-Berg im Kontext der europäischen Politik und fragt danach, wie die Formierung des Territoriums nach innen im Sinne der Festigung und des Ausbaus von Landesherrschaft gestaltet wurde.
Referent: Herr Dr. Stefan Gorißen (Universität Bielefeld)
Mittwoch, 6. April 2016 um 18:30 Uhr
im Kaminzimmer der Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-
Haus-Vorster Straße 6
51379 Leverkusen (Opladen)
Der Eintritt ist frei. Spenden erbeten.
Dies ist eine Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule Leverkusen.
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