Anna Maria Luisa de’ Medici – eine Italienerin in Düsseldorf (1691-1717)


Archivmeldung aus dem Jahr 2016
Veröffentlicht: 20.03.2016 // Quelle: Deutsch-Italienischer Club

Anna Maria Luisa de’ Medici ist 24 Jahre alt, als sie im August 1691 in Düsseldorf ankommt. Sie ist die Tochter Cosimos III., des Großherzog von Toskana, und die zweite Ehefrau des Kurfürsten Johannes Wilhelms, eines der wichtigsten Politiker der Zeit.
Kern dieses Vortrages wird Anna Maria Luisas persönliche Korrespondenz mit Florenz sein. Durch einige noch unveröffentlichte Briefe an ihren Onkel, den Kurienkardinal Francesco Maria, werden die Teilnehmer einen Blick ins Alltagsleben des Düsseldorfer Hofes und der Kurfürsten werfen.
Es war eine kleine deutsch-italienische oder italienisch-deutsche Welt hier in Düsseldorf, die aus dem Kurfürstenpaar, dem Adel, den Ständen, den Künstlern und Handwerkern bestand. In Düsseldorf residierte Anna Maria Luisa 26 Jahre. Mit 50 Jahren unternahm sie ihre mehrwöchige Rückreise nach Florenz, wo sie weitere 26 Jahre lebte und wirkte. Was passierte aber nach ihrem Weggang in Düsseldorf? Was blieb? Sind alle die Spuren dieser italienischen Welt am Rhein verschwunden?
Die Referentin ist Chiara de Manzini Himmrich, Lektorin an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf und Autorin.

Deutsch-Italienischer Club
21.04.2016 um 19.30 Uhr
Begegnungsstätte der AWO, Leverkusen-Rheindorf
Königsberger Platz 28


Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

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