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Bayer-Stiftung richtet NRW-Seminar zur 48. "Internationalen Chemie-Olympiade" aus: Chemie-Olympioniken trainieren in Leverkusen

20 Schüler bereiten sich in mehrtägigem Praxis-Workshop auf nationale Auswahlrunde vor
Bayer Science & Education Foundation stellt 15.000 Euro zur Verfügung
Veröffentlicht: 17.02.2016 // Quelle: Bayer AG

Im August 2016 finden in Rio de Janeiro die XXXI. Olympischen Sommerspiele statt - in Leverkusen war der olympische Geist bereits ein halbes Jahr vorher zu spüren. Denn dort nahmen die 20 besten NRW-Teilnehmer des renommierten Wettbewerbs "Internationale Chemie-Olympiade" vom 13. bis 16. Februar an einem von Bayer ausgerichteten Landesseminar teil. Dabei standen knifflige theoretische und praktische Chemie-Aufgaben ebenso auf dem Programm wie ein intensives Laborpraktikum zum Thema "Life Science". Insgesamt acht Nachwuchsforscher aus Nordrhein-Westfalen qualifizierten sich schließlich für die nächste, auf Bundesebene stattfindende, Auswahlrunde - und kamen damit ihrem Traum, der Teilnahme am Finale der 48. "Internationalen Chemie-Olympiade", einen bedeutenden Schritt näher. Dieses findet im Juli 2016 voraussichtlich in Wien statt. Die Bayer-Stiftung unterstützte das jährliche NRW-Vorbereitungsseminar erneut mit 15.000 Euro.

"Unsere Nachwuchs-Wissenschaftler haben in den zurückliegenden Tagen eine verkürzte Reise durch die ‚Chemical Basics‘ der ersten beiden Semester des Bachelor-Studiengangs Chemie unternommen", sagt die Dormagener Studiendirektorin Birgit Vieler, Landesbeauftragte NRW der Internationalen Chemie-Olympiade. "Dieser Herausforderung sind sie mit großer Neugier und hohem Engagement begegnet. Sie haben komplexe Klausuraufgaben gelöst, die weit über ihrem schulischen Leistungsniveau liegen, und ein spannendes Synthese-Praktikum zum Aspirin-Wirkstoff Acetylsalicylsäure absolviert. Vor allem aber freue ich mich über die menschliche Komponente des Landesseminars: Die Jugendlichen konnten sich intensiv mit Gleichgesinnten und im Beruf stehenden Chemie-Profis austauschen. Ich hoffe, dass sie von diesen Eindrücken profitieren, auch auf ihrem weiteren Weg nach Wien." Einen Platz für die dritte Wettbewerbsrunde, die mit insgesamt 60 Teilnehmern aus ganz Deutschland vom 7. bis 14. März 2016 in Göttingen stattfindet, haben erreicht:

• Taiba Aziz, Paul-Klee-Gymnasium, Overath,
Justus Beyerling, St. Michael-Gymnasium, Bad Münstereifel
• Felix Fuchs, Paul-Klee-Gymnasium, Overath
Jan Kruse, Gymnasium Augustinianum, Greven
• Marvin Muranko, Märkisches Gymnasium, Schwelm
Boris Schüpp, Goethe-Schule, Bochum
• Jan-Erik Schulz, Röntgen-Gymnasium, Remscheid
• Kevin Daniel Siemens, Paul-Klee-Gymnasium, Overath

Zum Abschluss des Landesseminars wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Mona Hinz, Programm-Managerin der Bayer-Bildungsstiftung, in einer feierlichen Abendstunde im Beisein von Joachim Schöpke, Ministerialrat im Bildungsministerium des Landes NRW, ausgezeichnet. "Die Jugendlichen haben in Leverkusen ganz neue Erfahrungen aus der faszinierenden Welt der Chemie sammeln können", sagte Hinz.
"Ich bin sicher, dass dies ihre Leidenschaft für die Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen noch steigern wird. Davon profitieren sie selbst, die Gesellschaft und auch wir als Forscher-Unternehmen - denn die Innovationen von morgen resultieren aus der heutigen Förderung des talentierten Nachwuchses."

Die Internationale Chemie-Olympiade (IChO)
Die erstmals 1968 in Prag ausgetragene Internationale Chemie-Olympiade ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb für Schüler an allgemein bildenden Schulen, der in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird. Für die Organisation ist das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel verantwortlich. Das Interesse an dem Wettbewerb ist dabei in Deutschland nach wie vor sehr hoch: 1.250 Schülerinnen und Schüler - davon 285 aus NRW - konnten die Ausrichter im aktuellen Jahr verbuchen. Der Entscheidung auf Bundesebene gehen Regionalausscheidungen auf Landesebene voraus. Deutsche Schüler gehen seit 1974 ins Medaillen-Rennen. Bei den Wettbewerben müssen die Teilnehmer zwei fünfstündige Klausuren schreiben und mehrere Laborexperimente gemäß den Prüfungsvorgaben ausführen und dokumentieren. Die Anforderungen liegen dabei weit über dem Abitur-Niveau. Von der Internationalen Chemie-Olympiade 2015 in Baku (Aserbaidschan) kehrten die beiden NRW-Teilnehmer erfolgreich zurück: Robert Rauschen aus Münster gewann eine Bronzemedaille, Georg Berger aus Leverkusen erhielt eine Goldmedaille und belegte den 15. Platz von insgesamt 289 teilnehmenden Schülern aus 75 Nationen.

Zu einem ähnlichen Erfolg beim diesjährigen Wettbewerb soll der ereignisreiche Besuch in Leverkusen beitragen. Zum umfangreichen Rahmenprogramm gehörten unter anderem eine Führung im Kölner Schokoladenmuseum, eine Rundfahrt durch den Leverkusener Chempark, Kegeln sowie ein Zirkus-Workshop.

Drei Säulen der Bayer-Schulförderung
Die Förderung der Schulbildung in Deutschland ruht bei Bayer auf drei Säulen: Das Schulförderprogramm der Bayer-Stiftung unterstützt gezielt Schulen im Umfeld der deutschen Konzern-Standorte. In eigenen Schülerlaboren - den so genannten "BayLabs" - ermöglicht das Unternehmen Schülern, eigenständig unter professioneller Anleitung spannende Experimente zu den Themen Gesundheit und Pflanzen auszuführen und dadurch die praktische Wissenschaft hautnah kennen zu lernen. Zudem ist Bayer in Nordrhein-Westfalen neben dem eigenen Schultechnik-Wettbewerb langjähriger Partner der Schülerwettbewerbe "Jugend forscht", der "Internationalen Biologie-Olympiade" und der "Internationalen Chemie-Olympiade".

Mehr Informationen zur Bayer Science & Education Foundation finden Sie unter: http://www.bayer-stiftungen.de

Mehr Informationen zur Internationalen Chemie-Olympiade finden Sie unter: http://www.icho-nrw.de

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