Stadtplan Leverkusen
23.08.2015 (Quelle: Rüdiger Scholz)
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Wir dürfen die Chance auf städtebaulichen Akzent am Königsberger Platz nicht verpassen


Verwundert und enttäuscht nimmt der Rheindorfer CDU-Ratsherr Rüdiger Scholz die vorgenommenen Änderungen der ursprünglichen Pläne für den Bau des WGL-Objektes am Königsberger Platz durch die Bauverwaltung zur Kenntnis. Er erklärt dazu:

„Nachdem die Bauverwaltung die Chance auf eine Ausnahmegenehmigung für einen Vollsortimenter auf dem Königsberger Platz nicht wahrgenommen hat, wollte die Wohnungsgesellschaft Leverkusen (WGL) mit ihrem Neubau wenigstens für einen städtebaulichen Akzent in Rheindorf sorgen. Der Stadtteil ist baulich bisher nur durch eine Standardarchitektur aus den 60er Jahren geprägt, die wenig attraktiv ist.

Die Planungen des WGL-Aufsichtsrates sahen einen dreigeschossigen Bau vor, der an beiden Seiten durch ein sechsgeschossiges Wohnobjekt flankiert werden sollte. Zur Elbestraße hin war Viergeschossigkeit vorgesehen. Mit dieser Planung sollte eine Treppenwirkung zwischen den beiden vorhandenen WGL-Achtgeschossern an der Elbestraße und am Königsberger Platz erzielt werden. Mit diesem Effekt würde ein städtebaulicher Akzent in Rheindorf-Nord gesetzt, den die WGL schon an der Wupperstraße in Rheindorf-Süd realisiert hat.

Durch die vorgenommene Umplanung durch die Bauverwaltung soll jetzt an der Seite zur Elbestraße ein viergeschossiges Rechteckgebäude entstehen. Die Wirkung der bisherigen Gesamtplanung wird damit über den Haufen geworfen. Standard statt Akzent ist die Folge für Rheindorf-Nord.

Besonders verwunderlich sind die Änderungen der Bauverwaltung auch deshalb, weil Baudezernentin Andrea Deppe im WGL-Aufsichtsrat dessen Planungen mit durchgewunken hat.

In Rheindorf gibt es nur wenige Möglichkeiten, städtebauliche Akzente für die Zukunft zu setzen. Diese müssen wir auch nutzen. Architekturvorstellungen der Vergangenheit zementieren nur den Zustand im Norden des Stadtteils.“


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Letzte Änderung am 23.08.2015 10:09 von leverkusen.
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