Stadtplan Leverkusen
22.08.2015 (Quelle: TSV Bayer 04)
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WM Tag 1: Tobias Scherbarth springt ins Finale – Jennifer Oeser mit gutem ersten Tag


Vier TSV-Athleten stiegen gleich am ersten Tag der Weltmeisterschaften in Peking (China) in ihre Wettkämpfe ein. Stabhochspringer Tobias Scherbarth qualifizierte sich mit 5,70 Meter für das Finale. Siebenkämpferin Jennifer Oeser liegt mit 3.707 Punkten zur Halbzeit voll im Soll.
Schon früh am Morgen fiel für die DLV-Mehrkämpferinnen der Startschuss über 100 Meter Hürden. Jennifer Oeser schien die Uhrzeit wenig auszumachen und sie demonstrierte nach drei Jahren Verletzungs- und Babypause ihre altbekannte Wettkampfstärke. In 13,67 Sekunden durch den Hürdenwald stellte sie eine neue Saisonbestleistung auf und blieb trotz leichtem Gegenwind 21 Hundertstel unter ihrer Zeit aus Ratingen, wo sie das WM-Ticket löste. Im Hochsprung überflog die 31-jährige Bundespolizistin 1,83 Meter und blieb nur einen Zentimeter unter ihrer Saisonbestleistung. Gleich im ersten Versuch im Kugelstoßen beförderte Jennifer Oeser die Kugel auf 13,81 Meter bevor sie die abschließenden 200 Meter in 25,03 Sekunden sprintete. „Über 200 Meter sollte schon die 24 vor dem Komma stehen. Ansonsten bin ich sehr zufrieden. Saisonbestleistung über die Hürden, der Hochsprung war auch ähnlich gut wie in Ratingen“, erklärte sie nach einem langen ersten Wettkampftag. Mit insgesamt 3.707 Zählern nach Tag eins liegt die junge Mutter voll im Soll. In Ratingen sammelte sie mit 3.728 Punkten zur Halbzeit nur ein paar Pünktchen mehr.
Ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk machte sich der am Montag 30 Jahre alt gewordene Stabhochspringer Tobias Scherbarth. Mit im ersten Versuch übersprungenen 5,70 Meter qualifizierte er sich direkt für das Finale am Montag (24. August/ 19:05 Uhr). Dort erwartet ihn ein ungewöhnlich starkes Feld. Insgesamt 16 Athleten übersprangen die geforderte Qualifikationshöhe. „Ich glaube, ich habe über 5,70 Meter einen ziemlich guten Sprung gezeigt. Der Wettkampf war super, aber bei den Bedingungen mit der hohen Luftfeuchtigkeit und der Wärme auch sehr anstrengend. Ein Platz unter den Top Acht ist jetzt mein Ziel“, sagte Tobias Scherbarth im anschließenden Interview. Sein Disziplinkollege Carlo Paech zeigte mit übersprungenen 5,65 Meter ebenfalls einen guten Wettkampf. Leider waren 5,70 Meter etwas zu hoch, so dass sich der erst 22-jährige Newcomer des Jahres das Finale von der Tribüne aus anschauen muss.
Für 800-Meter-Läufer
Robin Schembera war im Vorlauf Endstation. In 1:48,04 Minuten überquerte er als Vierter seines Vorlaufes die Ziellinie – etwas zu langsam für den Einzug ins Halbfinale. „Ich hätte etwas offensiver laufen und 250 Meter vor dem Ziel anziehen müssen. Aber irgendwie war das Rennen so schnell vorbei. Trotzdem habe ich das hier genossen und bin mit meiner Saison sehr zufrieden“, resümierte der Athlet von Paul Heinz Wellmann.


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Letzte Änderung am 14.03.2017 13:01 von leverkusen.
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