Der Städtebau nach 1945 ist zunächst unter dem Aspekt des Wiederaufbaus nach den großen Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs zu sehen. In vielen deutschen Städten betrug der Zerstörungsgrad von Bausubstanz und Wohnraum über 70%, so dass tatsächlich von einer tabula rasa-Situation ausgegangen werden kann – natürlich unter Berücksichtigung der noch erhaltenen infrastrukturellen Vorgaben.
Zum zentralen Leitbild des Wiederaufbaus wurde das Prinzip des „gegliederten und aufgelockerten Stadtkörpers“ und der „verkehrsgerechten Stadt“, das in seiner Umsetzung modern-funktionale urbane Strukturen schuf, jedoch häufig auch historisch Bewährtes vernichtete und nicht selten damit den Grundstein für die aktuelle Verkehrsproblematik in deutschen Städten legte."
Referentin: Prof. Dr. Stefanie Lieb
Veranstaltungstag: Mittwoch, den 23. September 2015 um 18:30 Uhr
Veranstaltungsort: Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-, Haus-Vorster Straße 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
Der Eintritt ist frei.
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