Stadtplan Leverkusen
11.07.2015 (Quelle: TSV Bayer 04)
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Universiade: Siebenkampf-Gold für Anna Maiwald


Bei der Universiade in Gwangju (Südkorea) stellte Mehrkämpferin Anna Maiwald schon am ersten Tag klar, dass der Sieg nur über sie gehen würde. Am zweiten Tag machte die 24-Jährige dort weiter, wo sie am Abend zuvor aufgehört hatte. Mit 5.965 Punkten gewann sie mit exakt 100 Zählern Vorsprung auf die Norwegerin Ida Marcussen die Goldmedaille.
„Mit meinen Leistungen vor allem am ersten Tag bin ich nicht wirklich zufrieden. Aber es ist eine Meisterschaft, da sollten nicht die einzelnen Leistungen, sondern das Endresultat zählen. Und das ist mit der Goldmedaille einfach super und kommt für mich wirklich überraschend. So richtig realisieren kann ich das wahrscheinlich erst in ein paar Tagen“, erzählt Anna Maiwald.
Nur knapp zwei Wochen nach ihrem Mehrkampf in Ratingen, stand in Gwangju schon der nächste Siebenkampf auf dem Plan. Viel Zeit zum Regenerieren blieb der Athletin von Erik Schneider also nicht. Am Freitag (10. Juli) startete sie mit 13,75 Sekunden über die 100 Meter Hürden solide in ihren Wettkampf. Mit ihren anschließenden 1,68 Meter im Hochsprung und 13,39 Meter im Kugelstoßen blieb sie unter ihren Möglichkeiten. Über die halbe Stadionrunde drehte die Studentin der Uni Köln zum Ende des ersten Tages aber noch einmal so richtig auf und lief mit 24,14 Sekunden deutlich schneller als ihre Konkurrenz. Die Halbzeitführung war ihr sicher!
Tag zwei begann mit dem Weitsprung – neben dem Hochsprung eine Zitterdisziplin von Anna Maiwald. Sie flog mit 5,91 Meter allerdings ähnlich weit wie in Ratingen (5,93 Meter) und baute ihre Gesamtführung weiter aus. Bevor sie die abschließenden 800 Meter in 2:17,47 Minuten lief, ließ sie ihren Speer auf ordentliche 42,78 Meter fliegen. Mit insgesamt 5.965 Punkten und der verdienten Goldmedaille tritt Anna Maiwald die Heimreise an und bereitet sich nach ein paar Tagen Pause schon wieder auf die Deutschen Meisterschaften in Nürnberg vor (24. bis 26. Juli) vor. „Ich habe jetzt zwei Siebenkämpfe innerhalb von zwei Wochen absolviert. Das ist wirklich ein straffes Programm. Ich freue mich jetzt auf ein paar Tage Erholung und genieße die restlichen Tage hier in Südkorea“, sagt Anna Maiwald.
Stabhochspringer Marvin Caspari erwischte ausgerechnet zu seinem Finale einen unglücklichen Tag mit denkbar ungünstigen Bedingungen. Qualifizierte er sich noch am Donnerstag (09. Juli) mit souverän gemeisterten 5,30 Meter für das Finale, scheiterte er am Samstag (11. Juli) in einer Regenschlacht dreimal an seiner Einstiegshöhe (5,15 Meter) und wurde ohne Resultat in die Ergebnisliste eingetragen.
Bayer-Leichtathletik


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Letzte Änderung am 07.08.2016 14:24 von leverkusen.
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