Isao Nakamura, im japanischen Osaka geboren, zählt zu den ganz Großen der internationalen "klassischen" Schlagzeugszene. Mit schier unglaublicher Virtuosität und Hingabe herrscht er über ein gemeinhin wenig im Vordergrund stehendes Instrumentarium (neben den "reinen" Schlaginstrumenten gehören beispielsweise auch das Marimbaphon und andere Melodieinstrumente dazu), dem er ein immenses Ausdrucksspektrum zu entlocken vermag: von geheimnisvoller, lyrischer Zartheit japanischer Provenienz bis hin zu frenetisch entfesselten Rhythmen.
In der Reihe Grenzgänger wird er dies mit exorbitanten Bach-Bearbeitungen (Suite für Violoncello Nr. 1 G-Dur BWV 1007) und Kompositionen u.a. von Toshio Hosokawa, Mauricio Kagel und dem im Februar verstorbenen Iannis Xenakis unter Beweis stellen. Nakamura studierte in Japan und Deutschland. 1986 wurde ihm der Kranichsteiner Musikpreis verliehen; 1992 folgte der Aoyama Musikpreis. Bei zahlreichen bedeutenden Festivals ist der Ausnahmekünstler aufgetreten, u.a. bei den Salzburger Festspielen, bei Wien Modern, bei den Berliner Festwochen und bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern.
Und in solchen Fällen künstlerischen Funkenflugs lädt die Reihe Grenzgänger des Fachbereichs Kultur, wie Sie wissen, schon mal gern in den Freudenthaler Sensenhammer.
Termin: Mittwoch, 16. Mai 2001, 20.00 Uhr Ort: Sensenhammer (Leverkusen-Schlebusch, Freudenthal) Karten: 25,50 DM/ erm. 13,50 DM; erhältlich im Vorverkauf - u.a. Kartenbüro im Forum (02 14/4 06-41 13) -, im Internet (www.leverkusen.de) und eine Stunde vor der Veranstaltung an der Abendkasse.
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