Einstimmig wurde Dr. Ernst-August Kleinheidt, Vorsitzender des Bayer-Jubilarvereins, von den rund 600 Teilnehmern der Hauptversammlung wiedergewählt. Für das entgegengebrachte Vertrauen und die tatkräftige Unterstützung durch die Kolleginnen und Kollegen des Vereins-Vorstandes sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle bedankte er sich und betonte: "Den engen Kontakt zwischen den Unternehmensleitungen und den Jubilaren aufrecht zu erhalten, wird mir auch während der nächsten drei Jahre ein wichtiges Anliegen sein. Dazu zähle ich ebenso, die Verbundenheit zwischen den tätigen sowie den pensionierten Jubilaren zu fördern."
In Anerkennung seiner Verdienste und der vielfältigen Förderung der Vereinsinteressen wurde Hans-Jürgen Mohr, der bis April 2000 dem Vorstand der Bayer AG angehörte, zum Ehrenmitglied ernannt.
Bei den turnusmäßig anstehenden Vorstandswahlen wurden Jochen Dörner, Werner Fross (beide Leverkusen), Herman Diehl, Dormagen, Helmut Weyers, Uerdingen, Werner Bernklau, Dr. Günther Ender, Karl Müller und Gisela Rogge (alle München) wiedergewählt. Aus dem Vorstand schieden auf eigenen Wunsch aus: Ludwig Büschbell, München, Heinz Göttert, Günter Menzel (beide Leverkusen). Neues Vorstandmitglied wurde Engelbert Hein, Leverkusen. Der Verein, der im Jahr 1920 gegründet wurde, zählt heute 28.000 Mitglieder.
Die wirtschaftliche Situation des Bayer-Konzerns erläuterte Dr. Attila Molnar, Arbeitsdirektor und Personalvorstand der Bayer AG. Der Wandel in Prozessen und Strukturen, die ständig zu prüfen und den Erfordernissen des Wettbewerbes anzupassen seien, schreite im Eiltempo voran. Herausforderungen bestünden vor allem in der konsequenten Ausrichtung der deutschen Servicestrukturen auf Wettbewerbsfähigkeit. "Dabei werden wir mit Augenmaß vorgehen", sagte der Arbeitsdirektor. Er ging auch auf ein häufig diskutiertes Thema, die Sozialleistungen des Unternehmens ein. Hier habe man aus Kostengründen einiges umstrukturieren müssen, dennoch seien alle Leistungen in Gänze oder zumindest im Kern erhalten geblieben. Molnar: "Wir stehen zu unserer sozialen Verantwortung und sind ein verlässlicher und fürsorglicher Arbeitgeber." Eingehend auf die weiteren Ziele, zu denen die Steigerung des Unternehmenswerts und eine hohe Wertschöpfung zählen, wandte sich Molnar an die aktiven Jubilare: "Dabei baue ich auch weiterhin auf Ihre Unterstützung. Sie und unser ganzes Team, dessen Ideen und Leistungen sind die eigentliche Triebfeder für unseren Erfolg. Ein Hochleistungsmotor, mit dem wir auch in Zukunft auf der Überholspur bleiben."
Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Erhard Gipperich bezeichnete die Sicherung von Standorten und Beschäftigung als eine wichtige und notwendige Aufgabe. Er wies auf den Abschluss der tiefgreifenden und richtungsweisenden Gesamtbetriebsvereinbarung zur Standortsicherung für die Bayer AG hin. Zwar seien solche Abschlüsse auch mit Zugeständnissen verbunden, wesentlich seien jedoch hohe Investitionszusagen und der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis 2004. "Das Erreichen einer solchen Vereinbarung macht auch deutlich, wie wichtig und notwendig ein Betriebsrat im heutigen betrieblichen Miteinander ist", sagte Gipperich.
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