Rund 30 Birken auf dem Manforter Friedhof müssen in den kommenden Wochen gerodet werden. Nahezu alle Bäume sind in einem sehr schlechten Zustand. Sie weisen Faulstellen und Pilzbefall auf und werfen in großen Mengen Trockenholz ab. Sie tragen nur äußerst wenig Laub und haben praktisch keinen Jahreszuwachs mehr. Dies ist bei Bäumen ein eindeutiges Indiz dafür, daß sie dem Ende ihrer biologischen Lebensspanne entgegengehen.
Durch die zur Verkehrssicherung erforderlichen, häufigen Kronenrückschnitte der letzten Jahre ist das natürliche Erscheinungsbild der Bäume inzwischen mehr als beeinträchtigt worden. Manche Birken weisen nur noch den Leittrieb mit einer unnatürlich kleinen, wenig verzweigten Krone auf. Die, gerade auch auf Friedhöfen wichtige, gestalterische Zielsetzung einer Allee gebietet es, hier wieder ein geschlossenes und harmonisches Bild herzustellen.
Nach der Rodung der Birken wird der Alleecharakter durch die Pflanzung einer neuen Allee aus sogenannten Säuleneichen, einer straff aufwärts wachsenden Eichenart, wieder hergestellt.
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