Fachtag Sozialbericht: Unterschiedliche Strukturen, aber ähnliche Wünsche in Hitdorf und Manfort


Archivmeldung aus dem Jahr 2013
Veröffentlicht: 26.11.2013 // Quelle: Stadtverwaltung

Beim Fachtag zum Sozialbericht 2012 diskutierten am Montag Vertreter aus Politik und Verwaltung, von Wohlfahrtsverbänden und Vereinen sowie ehrenamtlich engagierte Bürger über die soziale Entwicklung in Manfort und Hitdorf. Die Ergebnisse und die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen wurden heute von Frank Stein, Stadtkämmerer und scheidender Sozialdezernent, Marc Adomat, Dezernent für Schulen, Kultur, Jugend und Sport, sowie Angela Hillen, Fachbereichsleiterin Kinder und Jugend und Helga Vogt, Fachbereichsleiterin Soziales, in einem Pressegespräch erläutert.

Die beiden Stadtteile waren ausgewählt worden, um herauszufinden, inwieweit trotz höchst unterschiedlicher struktureller Voraussetzungen die Wünsche nach Veränderungen und Verbesserungen in den Vierteln ausgeprägt sind. Dabei zeigte sich, dass sowohl in Hitdorf als auch in Manfort die Identifizierung mit dem eigenen Stadtteil sehr groß ist. Als Vorzüge Hitdorfs wurde unter anderem das gute Wohnumfeld mit vielen Möglichkeiten zur Naherholung genannt, Manfort punktet mit einer guten Infrastruktur und Angeboten für Jugendliche.

Verbesserungsbedarf sahen die Diskussionsteilnehmer für Manfort vor allem im Hinblick auf das Image. Sinnvoll sei es auch, den Stadtteil städtebaulich wieder zusammenzuführen. In beiden Stadtteilen besteht der Wunsch nach einer besseren Vernetzung der Akteure und Aktivitäten, etwa durch Einrichtung einer Stadtteilkonferenz bzw. eines Stadtteilmanagements. Auch ein Mehrgenerationenhaus sowie verbesserte Angebote für Senioren und Menschen mit Beeinträchtigungen stehen in Manfort und Hitdorf auf dem Wunschzettel.

„Man sieht, Bedarf an Veränderungen gibt es in jedem Stadtteil“, betonte Frank Stein. Um diese zu realisieren, soll als nächster Schritt nun das Gespräch mit den Wohlfahrtsverbänden gesucht werden.


Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

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