Stadtplan Leverkusen
08.10.2013 (Quelle: CDU-Fraktion)
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Thomas Eimermacher: „Schoofs Märchenwelt zum Umbau der Autobahnen und zum Tunnel ist grob fahrlässig.“


„Wir kennen das bereits: Herr Schoofs betreibt Panikmache ohne jede Sachkenntnis“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Eimermacher mit Blick auf Schoofs Ankündigung, sich mit einer neu zu gründenden Interessengemeinschaft gegen die Umbaupläne der Autobahnen zur Wehr zu setzen. Schoofs mutiere zum Märchen-Erzähler, wenn er von einem 14-spurigen Ausbau rede, der nirgendwo geplant sei. Damit würden die Bürger vor allem in den angrenzenden Siedlungen massiv verunsichert. Und die Behauptung, die Stelze in Küppersteg in einen Tunnel zu legen, sei bereits vom Tisch, sei schlicht falsch. Im Gegenteil: Der Tunnel gehöre zu den ernsthaft zu untersuchenden Varianten. Und das Mehrheitsbündnis aus CDU, Grünen, FDP und Unabhängigen in Leverkusen kämpfe gemeinsam mit dem Oberbürgermeister genau für diese Lösung.
Der heutige Lärmpegel ist für die Betroffenen bereits eine sehr hohe Belastung: Umbaupläne müssen deshalb immer auch mit gesteigertem Lärmschutz einhergehen. Dazu gehöre nicht zuletzt die Auswahl des Straßenbelags, aber auch dort, wo es möglich ist, nämlich an der heutigen Stelze, die Straße in einen Tunnel zu legen.
„Die Bürgerliste ist sich einmal mehr nicht zu schade, aus einer Verkehrssteigerung von prognostizierten 25% bis 2025 eine Verdoppelung zu machen“, erklärt Eimermacher. Gezählt wurden 2009 153.800 Kfz, nach Ausbau werden es 192.400 sein. Das seien jedenfalls die nachlesbaren Zahlen aus den Unterlagen der Behörde. Das sei viel, aber alles andere als eine Verdoppelung. Und: Der Ausbau der Trassen, einschließlich Tunnel für die A1, ermögliche fließenden Verkehr und damit Reduzierung von Feinstaub und Abgasen sowie Lärm. Denn: Feinstaub und Lärm entstünden vor allem durch Anfahren, Kuppeln und Bremsen – Stau sei also das, was es zu vermeiden gelte. Und Eimermacher erläutert weiter: „Eine Verdoppelung der Verkehrs bedeutet eine Erhöhung des Lärmpegels um 3 Dezibel, wir wissen aber aus der Lärmforschung, dass der Mensch Lärmveränderungen erst ab 3 Dezibel wahrnimmt. Bei einer prognostizierten Erhöhung des Verkehrs auf der A3 und westlich des Leverkusener Kreuzes um 25 % wäre diese Steigerung gar nicht hörbar.“
Schoofs verdrehe die Physik. Eins sei klar: Dass das Verkehrsaufkommen wachse, sei leider nicht zu ändern. Dass der Verkehr aber in und um Leverkusen täglich still stehe, das müsse mit allen Mitteln verhindert werden. „Anwohner sind zu schützen und ihre Lärmbelastungen deutlich zu senken.“


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Letzte Änderung am 02.08.2019 00:56 von leverkusen.
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