Was tun gegen den „Burnout“? Jeder zweite Deutsche ist heute gestresster als noch vor zwei Jahren

Vorbeugung durch gezieltes Coaching in der Event-Halle A-Werk in Leverkusen

Archivmeldung aus dem Jahr 2010
Veröffentlicht: 11.05.2010 // Quelle: A-Werk

Weltweit steigt der Stress am Arbeitsplatz deutlich: 58 Prozent der 11.000 Arbeitnehmer, die im vergangenen Jahr in 13 Ländern befragt wurden, klagten über größeren Druck und die Belastung der eigenen Gesundheit. Doch gegen den gefürchteten „Burnout“ gibt es zahlreiche Maßnahmen zur Vorbeugung.
Die Zahlen sind erschreckend: Im Jahr 2008 waren deutsche Arbeitnehmer allein aufgrund von Burnout-Symptomen fast zehn Millionen Tage krank geschrieben – umgerechnet etwa 40.000 Arbeitnehmer, die ein ganzes Jahr lang ausfielen. Bis 2020 werden psychische Störungen, so die Weltgesundheitsorganisation WHO, mit Abstand die wichtigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit werden. Schon jetzt sind laut einer Untersuchung der Europäischen
Beobachtungsstelle für berufsbedingte Risiken bis zu 60 Prozent aller versäumten Arbeitstage auf Stress zurückzuführen.
Dass es höchste Zeit ist, diese Entwicklung aufzuhalten, erkennen immer mehr Unternehmen und investieren in besondere Maßnahmen, um ihren Mitarbeitern bei der Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu helfen. Noch ist es allerdings – laut TÜV SÜD, „Handelsblatt“ und EuPD Research – nur ein knappes Drittel der Unternehmen, das bereits ein betriebliches Gesundheitsmanagement eingerichtet hat.
„Niemand ist ständig belastbar. Mehr Lebensfreude im Alltag bedeutet auch mehr Freude und Motivation im Job“, erklärt Andreas Ermertz, Geschäftsführer der Event-Halle „A-Werk“ in Leverkusen. Der Fachbuchautor und Coach für Entspannungstechniken hat zusammen mit Kollegin Dr. Christiane Pleiss ein spezielles Balance-Management entwickelt, das zum Ziel hat, die gesunden Leistungspotenziale in Unternehmen zu erkennen und zu fördern. „Balance your business, balance your life!“, ist die Devise der beiden Coaches.
Ein ganzes Portfolio an Burnout-Präventionsmaßnahmen in Form von Vorträgen, Seminaren und Workshops hilft dabei, die Mitarbeiter von Unternehmen zu sensibilisieren. Sie erlernen Techniken zur besseren Entspannung und stärken ihre Kompetenzen im Umgang mit Stress, Konflikten und Angst – bis hin zum Erkennen von Frühsignalen und den aktiven Umgang mit dem Burnout-Syndrom.
„Die Prävention lohnt sich, denn nur ein gesundes Unternehmen kann auch ein erfolgreiches Unternehmen sein“, ist Andreas Ermertz überzeugt. „Durch unsere Kurse in Unternehmen und sozialen Einrichtungen lässt sich das Burnout-Risiko deutlich reduzieren, so dass die Leistungsfähigkeit erhalten bleibt. Produktivitätsverluste, Fehlzeiten, Fluktuation und wirtschaftliche Folgen werden auf diese Weise nachweislich minimiert.“
Firmen, die sich aktiv gegen Stress am Arbeitsplatz engagieren und die Burnout-Prophylaxe des Leverkusener A-Werks nutzen möchten, finden weitere Informationen im Internet unter der Adresse www.balance-management.eu.


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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