Stadtplan Leverkusen
08.04.2010 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Sozialpraktikum bei der „Leverkusener Tafel“


„Eine wertvolle Erfahrung“

Mehr soziale Kompetenz, erweiterte Kommunikationsfähigkeiten, kurz, einen „Perspektivenwechsel“, der der Ausbildung und dem weiteren Berufsleben zu Gute kommt, das verspricht sich die Leiterin der städtischen Aus- und Fortbildungsabteilung, Inge Nolde, von dem zweiwöchigen Sozialpraktikum, das in diesem Jahr erstmals zwei Auszubildende des mittleren Dienstes, Raphael Diedrich (22) und Patrick Lukas (21), absolviert haben. Sie hatten im August 2008 ihre Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten begonnen, die im Sommer 2010 endet.Heute war ihr vorletzter Tag bei der „ Leverkusener Tafel“ im Bunker in der Dönhoffstraße in Wiesdorf und beide stellten übereinstimmend fest: „Die zwei Wochen waren eine wertvolle Erfahrung für uns. Uns war nicht klar, wie viel Not es in Leverkusen gibt.“ Die beiden Auszubildenden hatten in den beiden vergangenen Wochen Lebensmittelspenden bei verschiedenen Geschäften abgeholt, bei der Sortierung der Lebensmittel und anschließend bei der Ausgabe an Bedürftige geholfen. Beeindruckend fanden sie auch den Grad der Organisation, der hinter der Leverkusener Tafel steckt: 150 Ehrenamtler sind von montags bis samstags in den sieben Ausgabestellen in Leverkusen aktiv. 2. 400 Menschen profitieren in Leverkusen vom Angebot der Tafel, und 60 bis 70 Tonnen Lebensmittel werden monatlich von rund 80 Supermärkten und Bäckereien an die Tafel gespendet. Dr. Adolf Staffe von der Leverkusener Tafel, die unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters steht, ergänzte, dass die ehrenamtlichen Helfer der Tafel oft durch Praktikanten, oftmals Schülerinnen und Schüler, unterstützt werden. Dies sei einerseits eine wichtige Arbeitserleichterung und zweitens wolle man auf diese Weise junge Menschen ans ehrenamtliche Engagement heranführen.Nach den jetzt gewonnenen positiven Erfahrungen hat sich Inge Nolde bereits für die Fortsetzung und Ausweitung des Pilotprojekts „Sozialpraktikum“ entschieden: Gern werde man wieder auf die Leverkusener Tafel, aber in Zukunft auch auf weitere soziale Einrichtungen wie Altenheime, Krankenhäuser oder die Werkstatt für Behinderte zugehen, um dort für männliche wie auch weibliche Auszubildende Praktikumsplätze einzuwerben.Ein Effekt „nebenbei“: Mit dem Sozialpraktikum stärkt die Ausbildungsabteilung der Stadt das Projekt „1:0 fürs Ehrenamt“.


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Letzte Änderung am 09.03.2011 09:33 von leverkusen.
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