Wie lässt sich klar strukturierte Barockmusik als bewegtes Ballett auf die Bühne bringen? Martin Schläpfer zeigt dies mit seiner gefeierten Choreographie "Kunst der Fuge" eindrucksvoll. Ursprünglich für seine ehemalige Wirkungsstätte in Mainz entstanden, hat der junge Choreograph den Tanzabend mit dem "Ballett am Rhein" der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg - wo er seit Beginn dieser Saison als Ballettdirektor engagiert ist - neu erarbeitet. Bayer Kultur hat die Compagnie eingeladen, das Stück am Donnerstag, 25. März 2010, um 20 Uhr im Forum Leverkusen zu zeigen.
"Die Kunst der Fuge" gilt als eines der Meisterwerke des Barockkomponisten Johann Sebastian Bach. Die strenge und genauen Regeln unterliegende Kompositionstechnik der Fuge hat Bach darin als Zyklus von 14 Fugen und vier Kanons zur Vollendung geführt. Dabei hat er keine genaue Instrumentierung des Werkes vorgegeben, so dass es bis heute viele unterschiedliche Interpretationen mit abwechselnden Besetzungen gibt - von Cembalofassungen, Streichquartett- und Sinfonieorchesterversionen bis hin zu Saxophonarrangements. Martin Schläpfer hat sich für seine Choreographie fünf verschiedene Aufnahmen ausgesucht und zeigt so auch musikalisch eine große Bandbreite, die durch die Tänzerinnen und Tänzer des "Ballett am Rhein" beeindruckend umgesetzt wird.
Karten für "Kunst der Fuge", wie der Abend von Bachs Originaltitel leicht abweichend heißt, sind im Kartenbüro im Erholungshaus (Tel. 0214/ 30-41283) sowie ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse im Forum (Tel. 0214/ 406-4157) erhältlich. Weitere Informationen unter http://www.kultur.bayer.de.
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