Stadtplan Leverkusen
04.12.2009 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Lagerung und Umschlag wassergefährdender Stoffe im Rossmann-Logistikzentrum nicht möglich


Oberbürgermeister Buchhorn bedauert, dass keine Einigung zustande kommt

Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn, der unmittelbar über das Scheitern der bilateralen Gespräche zwischen den Betreibern des Wasserwerkes, der Firma Currenta und der Firmenvertretern der Firma Rossmann, am Freitag, 4. Dezember, informiert wurde, bedauert sehr, dass es nicht doch noch zu einer Einigung zwischen den Verhandlungspartnern gekommen ist. Gleichzeitig zeigt er aber Verständnis für die Entscheidung von Currenta, die Zusammenarbeit jetzt zu beenden. Wer Currenta und den Chempark kenne, der wisse auch, dass dort Sicherheits- und Umweltaspekte oberste Priorität haben und dort alle Risiken weitestgehend ausgeschlossen werden sollen.
Natürlich schmerze aber auch der nun nicht mehr auszuschließende Verlust von Arbeitsplätzen sehr, so der Oberbürgermeister. „Ich weiß sehr genau um die Anstrengungen, dort wieder Menschen in Lohn und Brot zu bringen und ihnen damit wieder eine Zukunftsperspektive zu eröffnen. Ich kann die Ängste der Menschen, die jetzt zwangsläufig wieder aufkommen werden, sehr gut nachvollziehen, so der Oberbürgermeister wörtlich.
Auf Bitte von Oberbürgermeister Buchhorn war am Mittwoch, 2. Dezember, noch einmal ein Versuch unternommen worden, zu einer Einigung zu kommen. „Am Mittwoch war das Vertrauensverhältnis offensichtlich schon nicht mehr so, dass noch eine Einigung möglich war. Vertrauen ist nun einmal eine wesentliche Grundvoraussetzung für eine konstruktive und Ziel führende Zusammenarbeit. Natürlich müsse bei einem so hohen und elementaren Gut wie dem Trinkwasser, wirklich alles stimmen, damit auch nachhaltige Lösungen greifen können." so Reinhard Buchhorn weiter.
Die Dauer dieses Prozesses ist sicherlich auch ein Indiz dafür, dass sehr intensiv und ernsthaft verhandelt wurde. so der Oberbürgermeister weiter. Jede weitere Überlegung über das Scheitern der Verhandlungen sei reine Spekulation, an der er sich nicht beteiligen werde, zumal er diesen Prozess nicht von Anfang an habe begleiten können. Vielmehr müsse sein Augenmerk jetzt den Menschen gelten, die nun möglicherweise vor einer schwierigern Zeit stünden.


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Letzte Änderung am 11.03.2018 20:10 von leverkusen.
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