Opladener Weinstube 2009 Ende August muss leider abgesagt werden

Opladener Weinstube sucht den idealen Platz
Rahmenbedingungen behindern weitere Entwicklung der Veranstaltung

Archivmeldung aus dem Jahr 2009
Veröffentlicht: 23.06.2009 // Quelle: AGO

Die unzureichenden Rahmenbedingungen führen leider in diesem Jahr dazu, dass die für Ende August anberaumte Opladener Weinstube der AktionsGemeinschaft Opladen (AGO) abgesagt werden muss. Trotz intensiver Bemühungen alternative Lösungen zu finden, die Veranstaltung weiter zu entwickeln und eine noch stimmigere Atmosphäre zu schaffen, ist es unmöglich geworden das Weinevent angemessen in der Opladener Fußgängerzone zu präsentieren. Während Alternativen in der Goethestraße an Brandschutzbestimmungen scheitern, machen weitestgehend unplan- und -absehbare zusätzliche Sondernutzungen und weitere fest bebaute Zonen in der Fußgängerzone Opladens die attraktivitätssteigernde Geschlossenheit einer solchen Veranstaltung zunehmend schwierig bis unmöglich. Nachdem nun einige Winzer die Konsequenzen gezogen und ihre Teilnahme abgesagt haben, wird die Veranstaltung in diesem Jahr nicht durchgeführt werden können. Innerhalb der AGO wird alles daran gesetzt werden, in den nächsten Jahren wieder eine Weinstube zu etablieren.

Wo ist der ideale Platz in Lauflage und mit der erforderlichen Installationsstruktur für ein Weinfest in Opladen? Die durch immer mehr zunehmende Sondernutzungen und fest bebaute Zonen zerstückelte Fußgängerzone ist es nach Meinung der AktionsGemeinschaft, der Organisatoren und der Winzer leider nicht. Die angestrebte Erweiterung und Qualitätsverbesserung des gut angenommenen Events ist folglich nicht möglich, und somit wird die Veranstaltung in diesem Jahr bedauerlicher Weise nicht durchgeführt.

Trotz dieser Komplexität des Standortes ist es mit viel Engagement im letzten Jahr gelungen, zum Beispiel den DOM-Garten in das Weinfest einzubinden. Damit wurde eine gute Kooperation zwischen Winzern und Gastronomie erreicht. Auch der seit 2004 teilnehmende ansässige Opladener Weinhändler bestätigt dies und hatte mit großem Einsatz und viel Flexibilität eine Wochenend-Sondernutzungs-Lücke geschlossen.

Alles dies widerlegt eindeutig z.B. die letztjährige Aussage eines Bezirksvertreters, dass „der Glas-Pavillon, die lieblos hintereinander gestellten Weinstände“ unterteilt. Diese unglückliche Bemerkung ohne jeglichen konstruktiven Lösungsvorschlag eines Politikers hat die Diskussion um das seit Beginn des Weinfestes bekannte Problem noch einmal angeheizt. Dass die Winzer darüber hinaus auch über die hohen Gebühren „unglücklich“ sind, die voll in den Verantwortungsbereich der Verwaltung fallen, hat er nicht aufgelistet. Dabei darf man zudem nicht übersehen, dass in anderen Stadtteilen jahrelang keine Nutzungsgebühren für ähnliche Veranstaltungen zu zahlen waren und somit wesentlich niedrigere Standgebühren weitergegeben werden konnten.

Zwischen Organisatoren und Teilnehmern wurde im letzten Jahr eine Wunschliste aufgestellt, die auf Initiative der AGO zu einem Ortstermin mit der Stadtverwaltung führte. Unter anderem sollte die Möglichkeit geprüft werden, ob eine Nutzung der Goethestraße der Veranstaltung einen geschlosseneren Charakter geben könnte. Nach Prüfung musste aber auch diese aufgrund Brandschutzbestimmungen als Veranstaltungsort ausgeschlossen werden. Nach Meinung der teilnehmenden Winzer kommt auch der Opladener Marktplatz nicht infrage, da dort das gleiche „Lauflageproblem“ besteht wie vielerorts in Leverkusen; ein Attraktivitätsproblem, welches nicht zuletzt auch umfassend bekannt ist durch die andauernden Diskussionen in Wiesdorf um die geforderte Umsiedlung von Märkten.

Nun haben einige Winzer die Konsequenzen gezogen und ihre Teilnahme abgesagt. Ohne diese Winzer reicht die Teilnehmerzahl jedoch nicht aus, um einerseits die Genehmigung zu erhalten und andererseits um eine ausreichend attraktive Festveranstaltung durchzuführen. Einmal mehr sind Opladen und Leverkusen um ein Fest mit Niveau bzw. um ein Marketinginstrument ärmer.

Innerhalb der AGO wird alles daran gesetzt werden, in den nächsten Jahren wieder eine Weinstube zu etablieren. Sollten die Voraussetzungen dafür erfüllbar sein, könnte auch ein mehrjähriger Turnus eine mögliche Alternative sein.


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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