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Oberbürgermeister Hebbel zeigte sich beeindruckt von den neuen Lernmethoden

Besuch in der Lise-Meitner-Schule
Veröffentlicht: 12.09.2000 // Quelle: Stadtverwaltung

Sichtlich beeindruckt zeigte sich Oberbürgermeister Paul Hebbel nach seinem gut dreistündigen Besuch in der Lise-Meitner-Schule. "Mancher Lerninhalt hätte sich meiner Schülergeneration sicherlich auch schneller erschlossen, wenn wir Gelegenheit gehabt hätten, uns die Inhalte selbständig zu erarbeiten," erinnerte sich der OB bei dem Besuch auch an die eigene Schulzeit.

Die Lise-Meitner-Schule hatte den OB eingeladen, sich einmal eingehend ein Bild über den Stand der Reformbemühungen an dieser Schule, den Fortgang des Bertelsmann-Projektes "Schule & Co. sowie des "Kurs-Projektes", einer angestrebten Kopperation mit Wirtschaftsunternehmen zu machen. Aber ebenso wurden auch kleinere Probleme des Schulalltags bei dem Besuch erörtert.

Sehr eindrucksvoll schilderten Schülerinnen der Jahrgangstufe 13 Motivation und Methodik ihrer Jahresarbeit im vergangenen Schuljahr, die sich mit Fragen der historischen Einordnung der Kölner Edelweißpiraten oder Ursachen des Jugoslawien-Konfliktes beschäftigt hatten.

Besonders beeindruckt zeigte sich der Oberbürgermeister aber beim Besuch des Mathematik-Unterrichts der Jahrgangstufe 11 und des Musikunterrichts in der Klasse 10. Zum einen wurde Paul Hebbel Augenzeuge, wie mathematische Fragestellungen von der historischen Entstehung bis zu Gegenwartsberechnungen von Schülern in Kleingruppen am PC selbständig erarbeitet wurden und konnte zum anderen mitansehen, wie durch methodisch geschickte Arbeitsteilung im Musikunterricht eine CD-Produktion vorbereitet wurde. Schnell wurden Erinnerungen an die eigene Schulzeit auf der Landrat-Lucas-Schule wach, der damals noch weitgehend vom Frontalunterricht geprägt war.

Schulleiter Gerhard Löw und sein Team demonstrierten nicht ohne Stolz die pädagogischen Fortschritte, die die Schule u.a. mit Unterstützung des Bertelsmann-Projektes inzwischen gemacht hat. Für sie wäre ungemein wichtig, betonten sie in ihrem Gespräch mit dem OB, dass auch nach Ablauf des fünfjährigen Projektes im Sommer 2002 Land und Stadt, wenn auch in geringerem Umfang, eine gewisse Kontinuität dieses Reformprozesses sicherstellen könnten.

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