Stadtplan Leverkusen
21.01.2009 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Stadt verbessert Sauberkeit in Leverkusen


AVEA richtet zentrale „Abfall-Hotline" ein

Wie Besucher eine fremde und Bürger ihre eigene Stadt in punkto Aufenthaltsqualität beurteilen, hängt in hohem Maße auch von den Themen Sicherheit und Sauberkeit ab. Eine saubere Stadt erzeugt ein Gefühl von Sicherheit. Umfragen in anderen Städten zufolge ist für 95 % der befragten Menschen das Thema „Sauberkeit" ein sehr wichtiges Thema. Dies stellte Oberbürgermeister Ernst Küchler einleitend beim Pressegespräch [Bei dem allerdings kritische Fragen nicht erwünscht waren] unter dem Motto „Unsere saubere Stadt" fest.
Gemeinsam mit Hans-Jürgen Sprokamp, dem Geschäftsführer der AVEA, und Reinhard Gerlich, dem Geschäftsführer der TBL, zuständig für die Straßenreinigung, stellte der OB neue Maßnahmen zur Verbesserung der Sauberkeit im Leverkusener Stadtbild vor, die auf seine Initiative seit dem vergangenen Jahr entwickelt worden waren.
Im Sommer 2008 wurde eine Arbeitsgruppe (bestehend aus AVEA, TBL, Fachbereiche Recht und Ordnung, Umwelt und Stadtgrün) installiert, die sich dem Thema „Vermüllung" widmete und neue Maßnahmen entwickelte, die jetzt bereits umgesetzt werden:
Ab sofort ist die AVEA unter der Hotline 0214/ 8668- 668 (montags bis donnerstags von 08.00 bis 17.00 Uhr und freitags von 08.00 bis 14.00 Uhr) alleiniger Ansprechpartner zur Meldung von wildem Müll: Die komplette Abwicklung - von der Bearbeitung der Meldung bis zur Entsorgung – erfolgt zentral über die AVEA. Davon erhoffen sich die Beteiligten eine Optimierung der Abfallentsorgung – bisher wurde wilder Müll an verschiedenen Stellen im „Konzern Stadt" gemeldet. Durch die Konzentration an einer Stelle soll das Verfahren beschleunigt werden. Ziel ist, dass von der Meldung über eine mögliche Verursacherfeststellung bis hin zur Beseitigung maximal eine Woche vergeht. In der Regel soll die Beseitigung jedoch schneller erfolgen.
Für die Entsorgung von wildem Müll entstehen jährlich Kosten in Höhe von rd. 350.000,- € (Prognose 2009: 355.000,- €).
Reinhard Gerlich, TBL; ergänzte Fakten aus der städtischen Straßenreinigung: 29 Mitarbeiter sind für die Reinigung der Haupt- und Nebenstraßen (bei einem 450 km langen Straßennetz ergibt dies 900 „Kehrkilometer"), verantwortlich, für die Reinigung der Märkte in den Stadtteilen, an sieben Tagen in der Woche für die Reinigung der Fußgängerzonen in Wiesdorf und Opladen, an zwei Tagen in der Woche für die Fußgängerzone in Schlebusch. 2. 800 öffentliche Abfallbehälter werden regelmäßig geleert

Anzahl der Papierkörbe in Parks wird reduziert Offene Abfallbehälter werden durch geschlossene ersetzt Bei der Papierkorbentleerung fallen jährlich über 370 Tonnen Müll an. Hierfür entstehen Kosten von rd. 500.000,- € jährlich (Prognose 2009: 475.000,- €) In den städtischen Parks und Grünanlagen stehen rund 1. 200 Müllbehälter. Die AG legte fest: Nicht genutzte Standorte sollen sukzessive reduziert werden. Ziel: Die gesparte Zeit sollen die Mitarbeiter der Straßenreinigung zur Säuberung des Umfelds der Müllbehälter nutzen.
Zusätzlich werden in den nächsten fünf Jahren rund 300 offene gegen Müllbehälter mit einer Abdeckung ausgetauscht. Vorteil: Die Abdeckung verhindert weitestgehend, dass Müll durch Wind, Vögel, Ratten oder andere Kleintiere im Umfeld verstreut wird. Darüber hinaus können keine großen Müllbeutel o. ä. entsorgt werden.
JSL stellt „schnelle Einsatzgruppe" und Kommunaler Sicherheitsdienst hat ein Auge auf Verschmutzungen Mit dem Jahr 2009 stellt die Jobservice Leverkusen Beschäftigungsgesellschaft zwei Mitarbeiter, deren Aufgabe darin besteht, schnell und flexibel „Müll-Missstände" zu beseitigen – dies insbesondere in den Sommermonaten, zur Grillsaison, wenn die städtischen Mitarbeiter an besonders neuralgischen Punkten wie auf den Wupperwiesen, am Hitdorfer Rheinufer, dem Hitdorfer See und in den Parks mit dem Müllaufkommen überfordert sind.
Die beiden JSL-Mitarbeiter werden diese Orte regelmäßig abfahren und kontrollieren/reinigen. Die Beauftragung erfolgt ausschließlich durch die Stadt. Bürgerinnen und Bürger sollten sich ausschließlich an die Hotline 0214/8668-668 wenden. Von dort aus erfolgt dann die weitere Bearbeitung.
Auch der seit Oktober 2008 für die Stadt tätige kommunale Sicherheitsdienst WISAG wird im Rahmen seiner Streifengänge Verschmutzungen ahnden, wenn der Verursacher ermittelbar ist. Insbesondere in den Sommermonaten wird hier verstärkt ein Augenmerk darauf gerichtet.
Zur Beauftragung der beiden JSL-Mitarbeiter und dem Auftrag an die WISAG bemerkte Oberbürgermeister Küchler: „Die Mehrheit der Leverkusener Bürger verhält sich bei der Müllentsorgung vorbildlich. Dennoch wollen wir als Stadt Maßnahmen ergreifen, damit Sicherheit und Sauberkeit nicht aufgrund der Ordnungsverstöße einer kleinen Minderheit leiden." Der OB unterstrich, dass in Leverkusen ein lückenloses Entsorgungssystem zur Verfügung stehe, so dass niemand Abfälle illegal im Stadtgebiet entsorgen müsse und dass auch niemand - speziell in den Sommermonaten – gezwungen sei, seinen Müll großflächig auf Wiesen oder auch am Rheinufer zu hinterlassen.
Zum Abschluss wies OB Küchler mit Hans-Jürgen Sprokamp und Reinhard Gerlich auf die gerade neu gestartete Öffentlichkeitskampagne „Unsere saubere Stadt" hin. Die Plakate und Aufkleber auf Müllbehältern und auf den Fahrzeugen der AVEA sollen, so der OB, die Leverkusener dafür sensibilisieren, Verantwortung für die Sauberkeit im Stadtbild mit zu übernehmen.
OB Küchler: „Jeder kann einen Beitrag zu „Unsere saubere Stadt" leisten: Sei es durch eigenes vorbildhaftes Verhalten oder auch durch einen Anruf bei der Hotline, damit störender Müll so schnell wie möglich beseitigt wird. Leverkusen sollte uns diese Anstrengung wert sein."


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Letzte Änderung am 11.08.2019 16:17 von leverkusen.
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