Mehrere Verletzte als Folge von Verkehrsunfällen auf den Kölner Autobahnen sind am Wochenende zu beklagen gewesen.
Ursächlich hierfür war unter anderem eine Wildschweinrotte, die in der Nacht auf Samstag (01. November) nahe dem Kreuz Leverkusen die A 1 querte.
Gegen 01.00 Uhr war dort eine Opelfahrerin (26) mit ihrem Corsa in Richtung Dortmund unterwegs. Cirka fünf Kilometer hinter dem Autobahnkreuz bemerkte die 26-Jährige mehrere Tiere auf der Fahrbahn.
Trotz einer sofort eingeleiteten Vollbremsung konnte sie die Kollision mit einem der Paarhufer nicht mehr verhindern.
Der Kleinwagen geriet daraufhin in Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, kippte im Böschungsbereich auf die linke Seite und blieb liegen. Die Fahrerin hatte den Sicherheitsgurt angelegt und blieb äußerlich unverletzt. Sie konnte sich jedoch nicht selbstständig befreien. Die eintreffenden Polizisten mussten die Feuerwehr hinzuziehen, um der Geschockten aus ihrem schwerbeschädigten Auto zu helfen.
Sie wurde in eine nahegelegene Klinik gefahren, wo sie aufgrund einer bestehenden Schwangerschaft zunächst zur Beobachtung verblieb.
Ihren mitgeführten Hund hatte die 26-Jährige ebenfalls angeschnallt. Das Tier blieb demzufolge unverletzt. Nicht so das betroffene Wildschwein. Dieses wurde bei dem Zusammenstoß tödlich verletzt.
Juristisch naturgemäß nicht zu belangen, ist auch das Sozialverhalten von Wildschweinen grundsätzlich nicht zu beanstanden.
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